Bankräuber betet mit weinender Kassiererin

Indianapolis – Hat da etwa doch jemand ein großes Herz? Ein Bankräuber stürmte mit vorgehaltener Pistole in eine Bank in Indianapolis. Er bedrohte die Kassiererin, verlangte Geld.

Doch die arme Frau hielt dem psychischen Druck nicht stand, fing hemmungslos an zu weinen. Das hat wohl auch das Herz des Gauners erweicht. Er nahm die Kassiererin in den Arm – und fing an mit ihr zu beten.

Er erzählte ihr, dass er einen zwei Jahre alten Jungen zu ernähren hätte und nicht wüsste wie er ihm etwas zu essen. Dann sprachen beide zu Gott.

Für zehn Minuten verharrten sie in der andächtigen Position – bis er sie fest drückte, sich zwanzig Dollar schnappte und flüchtete.

Quelle: express.de

Bizarrer Streit: Kirche stänkert gegen Touri-Ranking

Streit um das Ranking der beliebtesten Wiener Touristenattraktionen: Das Schloss Schönbrunn hat sich zwar auch im Jahr 2008 an der Spitze der Sehenswürdigkeiten behaupten können – doch die Erzdiözese Wien will das nicht so stehen lassen und reklamiert Platz 1 in der Hitliste für den Stephansdom. Das Problem dürfte in der Zählweise liegen.

Im Ranking der Wien-Tourismus kam die Kathedrale mit einer halben Million Besucher ihrer Turm- und Katakombenführungen nur auf Rang 8. Doch die Diözese erhebt Einspruch: „Der Stephansdom ist konkurrenzlos unter den Touristenattraktionen Wiens“, heißt es.

Schloss Schönbrunn verzeichnete 2008 insgesamt 2,581 Millionen Besucher. Doch nach Schätzungen des Kirchenmeisteramts würde der Steffl diese Zahl locker schlagen. Etwa drei Millionen Menschen, also fast eine halbe Million mehr als den Schönbrunner Spitzenreiter, besuchen den Steffl pro Jahr. Eine exakte Zahl könne man nur wegen des kostenlosen Eintritts nicht beibringen.

Quelle: krone.at

ver.di legt sich mit Kirche an

Die deutsche Gewerkschaft ortet Billiglöhne beim Arbeitgeber Kirche und droht mit Streik. Die Diakonien sperren sich gegen Tarifverträge.


In Deutschland hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu Streiks gegen den Arbeitgeber Kirche aufgerufen. Als Anlass sieht die Arbeitnehmervertretung die Weigerung der Diakonien, einen Tarifvertrag für ihre Beschäftigten zu akzeptieren. Die Bezahlung der Angestellten erfolge auf eklatant niedrigem Niveau. In verschiedenen diakonischen Pflegeheimen seien zudem weitere Lohnsenkungen von bis zu 13 Prozent vorgesehen, die vonseiten der Beschäftigten nicht hingenommen werden sollten. Bereits im Mai hatten 250 Beschäftigte aus verschiedenen diakonischen Einrichtungen in drei Bundesländern die Arbeit niedergelegt. Für die Zeit vom 22. bis zum 25. September 2009 sind nun erneut Streiks vorgesehen. Nach Ansicht der diakonischen Arbeitgeber seien Tarifverträge und Streiks in ihrem Bereich unzulässig.

Sonderstatus der Kirche problematisch

„Aus Sicht der Kirche ist die tarifrechtliche Situation geklärt, aus Sicht der Gewerkschaften hingegen nicht“, meint ver.di-Sprecher Jan Jurczyk. Dabei gehe es um eine grundsätzliche Debatte, die auf den Eigenheiten des deutschen Tarifrechts basiert. „Kirchen und Caritas genießen einen tarifrechtlichen Sonderstatus, auch genannt ‘Der Dritte Weg’“, erklärt Jurczyk. Demzufolge dürfen Gewerkschaften zwar Mitglieder in den Reihen der Beschäftigten haben. In Hinblick auf Streiks und Tarifverträge bewege man sich jedoch in einer rechtlichen Grauzone, die der Kirchen-Sonderstatus schafft. „Vereinbarungen über die Entlohnung und die Arbeitsverhältnisse werden bislang in arbeitsrechtlichen Kommissionen getroffen. Dabei sitzen jedoch keine Gewerkschaften am Tisch“, betont Jurczyk.

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Mutter tötete ihre vier Töchter, weil sie von Dämonen besessen waren

Eine Frau aus Washington wird vorgeworfen ihre 4 Töchter (5 bis 17) gekillt zu haben, weil sie angeblich von Dämonen besessen waren.

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15-Jähriger stirbt bei „Teufelsaustreibung“

Im südamerikanischen Französisch-Guayana wurden nun vier Mitglieder einer Kirchengemeinde wegen der fahrlässigen Tötung eines 15-jährigen Jungen verurteilt. Der Junge starb während einer „Teufelsaustreibung“.
Der 15-Jährige hatte unter psychischen Störungen und Epilepsie gelitten und war darum 2005 von den Gemeindemitgliedern an ein Kreuz gebunden worden, um eine Teufelsaustreibung vorzunehmen. Dabei hing der Jungendliche ganze drei Tage am Kreuz und wurde immer wieder mit Ästen und Gürteln geschlagen, bis er schließlich starb.

Die Gemeindemitglieder wurden nun zu Freiheitsstrafen zwischen drei und zwölf Jahren verurteilt. Ein paar von ihnen waren bereits wegen Körperverletzung vorbestraft, als sie ein paar Jahre zuvor bereits eine ähnliche Teufelsaustreibung durchgeführt hatten. Damals überlebte das Opfer allerdings.

spickmich.de

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Einschüchterung – Evangelikale Christen attackieren Journalisten

Strenggläubige Christen vergewaltigen 60 Frauen

Traditionelle Mennoniten-Trachten

Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen: Sieben Männer einer mennonitischen Gemeinde in Bolivien müssen sich wegen Vergewaltigung Dutzender Frauen vor Gericht verantworten. Sogar Schwangere und Minderjährige sollen unter den Missbrauchsopfern gewesen sein.

La Paz – Skandal im bolivianischen Manitoba: Über Monate sollen sich die sieben Mennoniten in die Schlafräume der Frauen geschlichen, sie mit Narkosemittel betäubt und dann vergewaltigt haben. Erst als eine der Betroffenen vorzeitig aus ihrer Betäubung erwachte und die Gemeinde alarmierte, kam der Fall ans Licht.

Wie der bolivianische Generalstaatsanwalt Freddy Perez am Dienstag mitteilte, waren auch Schwangere und Minderjährige unter den Opfern. Der Chef der mennonitischen Gemeinde im 1100 Kilometer von La Paz entfernten Manitoba, Peter Kelsner Peters, erklärte, die Frauen seien zwischen 11 und 47 Jahren alt gewesen.

Die sieben Festgenommenen sollten am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden. Dem Fernsehsender ATB zufolge wiesen die Beschuldigten die Vorwürfe zurück. Zwei mutmaßliche Komplizen sind noch flüchtig.

Weltweit gibt es etwa 1,3 Millionen Mennoniten in über 60 Ländern. Die bibelfesten orthodoxen Protestanten sind engagierte Pazifisten und lehnen Reichtum und Macht ab. Im 19. Jahrhundert wurden sie in Europa verfolgt. Viele wanderten zunächst in die USA aus, wo derzeit etwa 42 Prozent von ihnen leben. Doch auch in Südamerika fanden viele eine neue Heimat. In Deutschland leben etwa 40.000 Mennoniten in rund 190 Gemeinden.

spiegel.de