Scientology: Schleichender Niedergang

25. November 2009 Der Brief klingt offiziell. „Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Sabine Weber, und ich bin für die Öffentlichkeitsarbeit der Scientology-Kirche in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zuständig“, lautet der erste Satz eines Schreibens, das die Organisation seit Schuljahrsbeginn an weiterführende Schulen und Universitäten in Berlin schickt. Es gebe Unklarheiten, schreibt Frau Weber, und deshalb wolle man jetzt aufklären. Auf dem beigelegten Antwort-Fax sind die Optionen „Gespräch in der Schule“, „Besuch der Scientology-Kirche in Berlin“ und „Zusendung scientologischer Schriften“ anzukreuzen.

Bisher sei noch kein Fax zurückgekommen, sagt Sabine Weber. Scientology ist kein Thema mehr – genau das ist schließlich der Anlass der Imagewerbung. „Wir haben per Rundschreiben alle Schulen über die Kampagne informiert“, sagt Stefan Barthel von der vor zwei Jahren eingerichteten „Leitstelle für Fragen zu Sekten“ des Berliner Senats. „Aber die wussten bereits selbst bestens Bescheid.“

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Scientologen müssen sich Tom Cruise-Filme ansehen

Ein bisschen kurios klingt es irgendwie schon: angeblich sollen die Angestellten bei Scientology sich Filme mit Tom Cruise (47) anschauen müssen – das soll ein Teil ihres Trainings sein. Als eine Art „inspirationsquelle“ soll der Star dabei dienen und ist dabei auch so ziemlich alles, was die Bediensteten zu sehen bekommen: normales Fernsehen und das Lesen von Zeitungen soll angeblich verboten sein.

„Mission Impossible“ als Inspirationsquelle? Angeblich finden alle Mitglieder Scientologys Tom Cruise geradezu brillant, behauptet nun ein Buchautor, der den Scientologen vor 15 Jahren den Rücken gekehrt hatte. Dabei sollen Auftritte, bei denen Tom sich nicht ganz von seiner besten Seite präsentiert hatte, wie zum Beispiel bei seinem Auftritt bei Oprah Winfrey, wo er hingebungsvoll und wie ein kleiner Junge auf der Couch rum hüpfte, den Mitgliedern einfach vorenthalten werden.

Ob sich der Schauspieler selbst wohl zu den bizarren Enthüllungen äußern wird? Immerhin sind ihm mehrere Seiten eines ganzen Enthüllungsbuches gewidmet, da wird er früher oder später wohl nicht um ein Statement herum kommen.

Quelle: promiflash.de

Frankreich: Gericht verurteilt Scientology zu Geldstrafen

Der französische Ableger von Scientology ist wegen Betruges zu hohen Geldstrafen verurteilt worden. Außerdem wurden gegen vier Führungsmitglieder Bewährungsstrafen verhängt. Auf ein Verbot der in Frankreich als Sekte eingestuften Organisation hat das Gericht aber verzichtet.

Paris – Die beiden tragenden Einrichtungen der französischen Scientology-Organisation, das Celebrity Centre und die Buchhandlung SEL, müssen 400.000 beziehungsweise 200.000 Euro Strafe zahlen. Dies hat der Strafgerichtshof in Paris am Dienstag entschieden.

Scientology hatte sich wegen betrügerischer Machenschaften vor Gericht verantworten müssen. Die Organisation warb demnach neue Mitglieder mit unlauteren Methoden an und nahm sie finanziell aus. Der Staatsanwalt hatte am 15. Juni die Auflösung beider Organisationen sowie Geldstrafen von zwei Millionen Euro verlangt. Es war das erste Mal, dass Scientology und ihre Buchhandlung sich als juristische Personen verantworten mussten.

Der Gründer und Leiter des französischen Ablegers, Alain R., wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt und muss 30.000 Euro Strafe zahlen. Das Gericht blieb damit deutlich unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, die vier Jahre auf Bewährung sowie eine Geldstrafe von 150.000 Euro für R. verlangt hatte.

Drei weitere Führungsmitglieder wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt, gegen zwei weitere Angeklagte wurden Geldstrafen von 1000 und 2000 Euro verhängt.

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Scientology-Alarm in Manoppello

Manoppello

Die umstrittene Gruppierung versucht derzeit im italienischen Wallfahrtsort in der Kirchennähe eine Herberge zu errichten – Gläubige Katholiken aus der Region sind über das Vorhaben entsetzt

Manoppello (kath.net)
Gläubige Katholiken aus Manoppello schlagen Alarm. Offensichtlich gibt es derzeit den Versuch der Scientology-Gruppierung, in Manoppello Fuß zu fassen und in der Nähe der Kirche eine Herberge zu bauen. Wie kath.net erfahren konnte, dürfte für ein Grundstück in der Nähe der Kirche offensichtlich eine große Menge Geld geboten worden sein. Auch Teile der Gemeinde von Manoppello sind bestrebt, das Projekt umzusetzen. In Manoppello selbst ist die Herbergssituation für Pilger derzeit unbefriedigend.

Das Pilgerhotel neben der Kirche ist seit Monaten zugesperrt, seit einigen Wochen ist sogar das kleine Kaffeehaus zu. Scientology hat vor einiger Zeit bereits versucht, sich in der Region Marken anzusiedeln. Dort wurden sie aber vertrieben. Katholiken aus Manoppello rufen inzwischen die Gläubigen auf, beim Bürgermeister gegen das geplante Projekt zu protestieren.

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Paul Haggis verlässt Scientology

Regisseur Paul Haggis hat Scientology den Rücken gekehrt – nach 35 Zugehörigkeit. Der Standpunkt der Organisation bei Schwulenrechten brachte ihn in Rage.

Viele Hollywood-Stars wie Tom Cruise und John Travolta sind Scientologen, auch Regisseur und Drehbuchautor Paul Haggis hat die Organisation bislang stets verteidigt. Nun aber verlässt der zweifache Oscar-Preisträger Scientology – nach 35 Jahren Zugehörigkeit. Als Grund für seinen Rückzug nennt der gebürtige Kanadier vor allem die diskriminierende Haltung der Glaubensgemeinschaft gegenüber Homosexuellen.

In einem offenen Brief begründete Haggis seinen Schritt. Der Regisseur und Drehbuchautor („Million Dollar Baby“) hält der Organisation vor, dass sie nichts dagegen unternommen habe, als sich ihre Vertretung in San Diego für ein Verbot der Homosexuellen-Ehe in Kalifornien starkmachte. Die sogenannte „Proposition 8″ verhindert dort eine Gleichstellung von Ehegemeinschaften hetero- und homosexueller Paare, Scientology unterstützte die Petition, für die im November letzten Jahres die Mehrheit der Kalifornier stimmte.

„Ich habe endlich den Entschluss gefasst, dass ich nicht länger Teil dieser Gruppe sein kann“, schreibt der 56-Jährige in dem Brief an den Scientology- Sprecher Tommy Davis, den die Los Angeles Times am Montag veröffentlichte. „Die Weigerung der Kirche, die Aktionen dieser Frömmler, Heuchler und Homophoben anzuprangern, ist einfach feige“, beschwert sich Haggis.

Er habe früher von Scientology viel gelernt und Unterstützung erhalten und er habe die Organisation stets gegen Kritik in Schutz genommen, räumt Haggis ein. Nun sei er aber „schockiert“ über Lügen und falsche Darstellungen, die von Mitarbeitern verbreitet werden. So gäbe es etwa auch die Forderung, dass sich Anhänger von Freunden und Verwandten lossagen, die Scientology kritisieren. Diese Vorschrift der Abtrennung würde aber öffentlich geleugnet. Haggis führte als Beispiel seine Frau an, die der Aufforderung gefolgt war, den Kontakt zu ihren Eltern abzubrechen. Haggis sprach von einer „moralisch verwerflichen“ Anordnung.

Der Filmemacher hatte 2006 zwei Oscars für sein Drama „L.A. Crash“ erhalten. Der Kanadier ist auch ein gefragter Drehbuchautor, der unter anderem auch an den Bond-Filmen „Casino Royale“ und „Ein Quantum Trost“ beteiligt war.

Quelle: süddeutsche.de

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Scientology-Anhänger Tom Cruise schickt Tochter auf katholische Schule

London (RPO). Suri Cruise (3), Tochter des bekennenden Scientologen Tom Cruise, besucht eine katholische Vorschule. Wie die Zeitung „Daily Mail“ am Montag auf ihrer Webseite berichtet, setzte sich Mutter Katie Holmes mit der Wahl gegen ihren Gatten durch. Dieser habe seine Tochter auf einer Scientologen-Schule anmelden wollen. Stattdessen fiel die Wahl nun auf eine katholische Vorschule in Boston. Dem Bericht zufolge hörte Mama Katie auf ihre Eltern, die gläubige Katholiken sind.

Quelle: rp-online.de

Meine Jahre bei Scientology

Meine Jahre bei Scientology – Ein unglaublicher Erfahrungsbericht und sehr wichtiges und sehr spannendes Aufklärungsbuch von Jeannette Schweitzer

Linz (kath.net)
Als Jeannette Schweitzer sich 1989 zu einem Tagesseminar für Führungskräfte anmeldet, ahnt sie nicht, worauf sie sich einlässt. Denn hinter dem Veranstalter steckt Scientology. Einzelheiten des Kurses über Kommunikationstechniken wirken zwar befremdlich, aber sie kann im Beruf davon profitieren, und darum kommt sie wieder. Bereitwillig gibt die junge Frau persönliche Daten preis und investiert ein Vermögen.

Bald ist sie voll in die Organisation integriert. Dass sie dabei ihre Tochter vernachlässigt und gar kein Privatleben mehr kennt, wird ihr lange nicht bewusst. Erst als sie menschenverachtende Maßnahmen erlebt und Betrügereien im Bilanzwesen aufdeckt, werden Zweifel wach. Sie beginnt kritische Fragen zu stellen, doch da zeigt der Apparat sein wahres Gesicht …

Jeannette Schweitzers authentische Geschichte zeigt, welchem Psychodruck die Mitglieder von Scientology ausgesetzt sind und wie befreiend es für sie war, all dem zu entkommen. Ein sehr spannendes und bewegendes Aufklärungsbuch über Scientology, spannender als jeder Dan-Brown-Roman und ein Buch, welches Sie in einem Sitz in zwei Stunden lesen werden. Das MUST-Read-Buch verdient eine ganz weite Verbreitung. Lesen Sie dieses Buch und schenken Sie dieses Buch auch Menschen, die möglicherweise gefährdet sind.

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Doug E. Fresh bei Scientology

Künstler, Schauspieler und Musiker sind ja leider Gottes, leicht für fanatische, extreme und obskure Weltanschauungen zu vereinnahmen.

So entschloss sich Cat Stevens aka Yusuf Islam irgendwann dazu, Frauen nicht mehr die Hand zu geben und Salman Rushdie ermorden zu wollen, Tom Cruise war auf einmal davon überzeugt, dass nur Scientologen Unfallopfern kompetent helfen könnten, und KRS-One beschloss einfach seine eigene Religion zu gründen, die „veraltete“ Religionen wie das olle Christentum ablösen sollte. Und jetzt bekennt sich zum ersten Mal ein prominenter Rapper zur „Komische-Prominenten-Religion-Number-1“, zu Scientology!

Doug E. Fresh, seines Zeichens „The original Human Beatbox“ und Rapper, erklärte in einem Interview warum die Religion des Science Fiction-Autors Ron L. Hubbard für ihn die Richtige sei und wie er in die sanften, warmen Hände der Sek…ähhh, religösen Vereinigung geraten ist.
„I went with one of the classes. Miss Jones stopped going but I continued. I found it fascinating. It changed how I thought. I’ve learned how to look at things and not judge them but respect them and use it in a way that people understand that I respect them, show them love and respect their reality.“Außerdem erklärte der 1966 geborene Rapper, dass Scientology keineswegs eine ausschließlich weiße Religion sei – was Mitglieder wie Will Smith und leider auch Forest Withaker beweisen. (Anmerkung: Will Smith und Forest Withaker sind nicht bei Scientology.)
„Scientology is not a White religion. It is not just for White people,“ erklärte Fresh mit einer angenehm sonoren Stimme und einem eindringlichen Blick. „Scientology is not written with disrespect toward God. It doesn’t worship something that is evil. It is scientific, mathematical, and spiritual. The Black community has to check it out and see what’s there. I’m not saying it’s for everyone, but you have to take a look. You may be amazed at what you get.“

Wir haben uns für euch umgeschaut, und gefunden, was mit Rap passiert, wenn er auf Scientology trifft… nichts Gutes nämlich.

rap.de