
Mehr als 45 Jahre prägte sie das Gesicht des Stadtteils mit: die Kirche der Mormonen an der Agnes-Bernauer-, Ecke Reisinger Straße. Seit Kurzem liegt das Gebäude in Schutt und Asche, es wurde abgerissen. Die Gemeinde der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, der das Grundstück gehörte, verkaufte es an einen privaten Investor. Seinen Namen wollten die Gemeindeoberen in Frankfurt/Main jedoch nicht preisgeben.
Alte Kirche abgerissen
Dem Vernehmen nach soll auf dem Areal eine Wohnanlage entstehen. Bestätigt werden konnte das von Ralf Grünke, stellvertretender Direktor im Europäischen Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, jedoch nicht. „Wir haben an einen Privatmann verkauft“, sagte Grünke gegenüber unserer Zeitung, „über seine Absichten hinsichtlich des Grundstücks ist uns nichts bekannt. Eine Wohnbebauung liegt in dem Fall jedoch nahe.“
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