
US-Präsident Barack Obama besuchte keinen Gottesdienst auf Hawaii.
Washington (kath.net/idea)
US-Präsident Barack Obama hat Weihnachten ohne Kirchgang verbracht. Er habe während seines elftägigen Ferienaufenthalts auf Hawaii keinen Gottesdienst besucht, verlautete nach Angaben der Zeitung Christian Post aus dem Weißen Haus.
Näheres über die Gründe wurde nicht bekannt. Der Präsident hat große Teile seiner Kindheit auf Hawaii verbracht, fand jedoch erst als Erwachsener zum christlichen Glauben.
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http://www.kath.net/detail.php?id=25139
Malaysias Premier Najib Razak nennt es eine „äußerst delikate Angelegenheit“: das Urteil von Malaysias oberstem Gericht am 31. Dezember, wonach die katholische Kirche in der malaiischen Sprache das Wort „Allah“ wieder als Begriff für den eigenen Gott, den Allmächtigen, gebrauchen darf. Viele von Malaysias rund 850 000 Christen bejubelten das Urteil, das ein dreijähriges Verbot kippte. Rund 10 000 Muslime dagegen unterzeichneten gleich eine Facebook-Kampagne gegen die verantwortliche Oberrichterin Lau Bee Lan, die bekennende Chrstin ist. Ein einflussreicher Mufti der nördlichen Provinz Perak verurteilte das Verdikt als „Beleidigung von Muslimen“. Harsche Kritik auch aus der muslimischen Regierungspartei UMNO, während oppositionelle Muslimparteien und moderate Kreise wie Oppositionsführer Anwar Ibrahim das Urteil begrüßten und jetzt als „Verräter des Islams“ hingestellt werden.
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http://www.tagesspiegel.de/politik/art771,2992570

Quelle: fowid.de
Winfried Langendonk: Demografischer Wandel wird kommendes Jahrzehnt bestimmen.
(…)
Die Kirche soll bei der Gestaltung der Gesellschaft nach Langendonks Hoffnung natürlich eine Rolle spielen. Das Schicksal der Institution habe der Mensch selbst in der Hand. „Wir schließen Kirchen, weil die Zahl der Gläubigen rapide gesunken ist.” Das liege aber nicht am mangelnden Glauben. „Die Religion an sich braucht kein Comeback. Die Menschen glauben. Wir erreichen momentan aber nur zehn Prozent der Bevölkerung”, sagt Langendonk. Um Mensch und Institution wieder näher zusammen zu bringen, müsse sich die Kirche noch mehr öffnen: „Wir brauchen dazu drei Dinge: Wir müssen Kultur und Kirche näher zusammen bringen und den Gottesdienst intensiver gestalten. Und wir müssen die Kirche in der Gesellschaft verankern. Wir müssen den Mund aufmachen”, sagt Langendonk.
Auch das ist für den engagierten Geistlichen – wie der demographische Wandel – eine Herausforderung, aber kein Problem.
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http://www.derwesten.de/staedte/hattingen/Religion-braucht-kein-Comeback-id2342668.html
Schulen in kirchlicher Trägerschaft haben oft mehr Interessenten als freie Plätze. Sie setzen darauf, neben Wissen auch christliche Nächstenliebe zu vermitteln
(…)
Da ging es um den Erfolg von Schulen in kirchlicher Trägerschaft, um die Beliebtheit solcher Einrichtungen bei Eltern und darum, dass Studien ihnen oft bessere Absolventen bescheinigen als den staatlichen Schulen. Und da hatte Würl erklärt, was ihm das christliche Menschenbild bei der Erziehung bedeutet, er hatte seine Schule mit liebenswürdigem Stolz in allen Facetten präsentiert; aber auch gesagt, dass es nicht darum gehe, staatlichen Schulen den Rang abzulaufen, sie in Rankings auszustechen: „Wir bilden keine Heiligen aus. Wir kochen auch nur mit Wasser.“
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„Mit dem Recht, Schulen zu gründen und zu betreiben, verbindet sich der Anspruch an katholische Schulen, gute Schulen zu sein“, sagt Erzbischof Robert Zollitsch, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Die regionale Verteilung der Schulen quer über Deutschland entspricht grob der Zahl der Katholiken in den jeweiligen Bundesländern. Das heißt: Gut zwei Drittel der mehr als tausend Schulen befinden sich alleine in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg – der Osten ist hingegen eher eine Art schulpolitisches Entwicklungsland für die katholische Kirche.
Ganz anders bei der evangelischen Konfession: Hier beruht die Zunahme auf einem rasanten Anstieg in den neuen Ländern, fast ein Drittel der evangelischen Schulen steht im Osten. Das bringt besondere Herausforderungen mit sich, heißt es in einer Handreichung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), „weil für fast die Hälfte aller Schüler und deren Familien der christliche Glaube und die Kirche fremd sind“. Man müsse die Schüler deswegen so behandeln, „dass sie das Fremde nicht befremdet, sondern ihre Neugierde weckt“.
Der neue Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU, Frederik Herzberg, spricht in einem Interview mit unserer Redaktion über die Rolle der Christen bei der Stadtentwicklung, über den Einsatz für christliche Schulen und das Zurückdrängen des Zeitgeistes.
Herzberg: Die Kirche muss sich genau so stark gegenüber dem postmodernen Zeitgeist abgrenzen wie vom wiedererstarkenden Atheismus. Der zeitgenössische Atheismus, der religiöse Gewalt vergangener Jahrhunderte anprangert, blendet aus, dass viele atheistische Regime schwerste Menschenrechtsverletzungen begehen. Der postmoderne Zeitgeist propagiert Beliebigkeit mit seiner Auffassung, dass es nur die absolute Wahrheit gibt, dass es keine absolute Wahrheit gibt.
(…)
Herzberg: Wir brauchen christlich ausgerichtete Schulen, zumindest Religionsunterricht. Wir müssen daher auf Parteien wie Die Linke achten, die den Religionsunterricht abschaffen will. Das aber rüttelt an dem Staatsverständnis des Grundgesetzes. Deutschland sieht sich nicht als wertneutraler, laizistischer Staat wie Frankreich, sondern setzt auf christliche Grundhaltungen, weil er selbst keine Wertprämissen schaffen kann.
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http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Bruecke-zwischen-Politik-und-Kirche_aid_802319.html
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Erzbischof Werner Thissen mahnt Bewahrung religiöser Werte an
Der katholische Hamburger Erzbischof Werner Thissen hat zum Jahresschluss die Bewahrung der kulturellen und religiösen Werte angemahnt. Dies gelte insbesondere für den Schutz des Sonntages als „Weltkulturerbe“, sagte er in seiner Silvesterpredigt im Hamburger Mariendom in St. Georg. „Wer den Sonntag zum Arbeitstag macht, stiehlt uns nicht nur das Wochenende, sondern auch den Rhythmus des Lebens und den Tag des Herrn“, sagte er.
Jeder habe das Recht, den Sonntag so zu gestalten, wie er möchte, sagte Thissen weiter. Aber die sonntägliche Arbeitsruhe gebe dafür den Rahmen vor. Wenn dieses Erbe verschleudert werde, müsse man sich nicht wundern, wenn andere Kulturen und Religionen diesen Platz einnähmen, betonte der Erzbischof.
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5697105/Sonntag-als-Weltkulturerbe-schuetzen.html

Dürfen Christen Gott mit dem Wort Allah bezeichnen? Dieser Streit beschäftigt Gerichte und Regierung im überwiegend islamischen Malaysia.
Kuala Lumpur – Dürfen Christen Gott mit dem Wort Allah bezeichnen? Dieser Streit beschäftigt Gerichte und Regierung im überwiegend islamischen Malaysia. Ein Gericht in Kuala Lumpur urteilte am Donnerstag, dass es der katholischen Zeitung „The Herald“ erlaubt sein müsse, den christlichen Gott als Allah zu bezeichnen und folgte damit einer Klage der Zeitung aus dem Jahr 2007.
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http://tt.com/tt/home/story.csp?cid=18261109&sid=57&fid=21
Schöppingen – Die Geburtstagsbesuche zur Volljährigkeit im Laufe des Jahres 2009 waren wieder ein großer Erfolg, so dass der Sachausschuss Jugend des Pfarrgemeinderates St. Brictius Schöppingen beschlossen hat, sie auch im neuen Jahr weiter zu machen. Unter dem Titel „Projekt 18: Kirche ist im Kommen“ werden die jungen Erwachsenen anlässlich ihres 18. Geburtstages besucht und mit einem kleinen Geschenk überrascht. Pastoralreferent Ralf Wehrmann, der die Besuche koordiniert und teilweise auch durchführt, zu seinen bisherigen Erfahrungen: „Es ergeben sich in der Regel interessante Gespräche, die sich nicht nur um die bevorstehende Party und die sonstigen Feierlichkeiten drehen. Gerade der schreckliche Tod eines Altersgenossen im Sommer hat viele Jugendliche wachsam gemacht für den Sinn des Lebens und zur Nachdenklichkeit ermutigt, die über den Alltag hinausgeht. Auch der Jahrgang 1992, der in diesem Jahr das 18. Lebensjahr vollendet, hat vor fast vier Jahren durch ein grausames Unglück einen guten Freund und Klassenkameraden verloren.
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„Gewiss wird bei den allermeisten die große Freude über dieses Ereignis überwiegen. Doch auch gewisse Zukunftsängste und Unsicherheiten im Umgang miteinander, das Zerbrechen erster fester Beziehungen, beschäftigen die Familien der Besuchten. Da ist es gut, wenn die Pfarrgemeinde vor Ort Blickkontakt hält“, so Wehrmann. Viele der jungen Männer und Frauen waren als Messdiener aktiv, wurden erst kürzlich gefirmt oder sind seit langem „Nutznießer“ einer guten Jugendarbeit bei Ferienfreizeiten oder offenen Aktivitäten rund um den Kirchturm.
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http://www.bbv-net.de/lokales/kreis_borken/schoeppingen/1243285_Kirche_ist_im_Kommen.html

So etwas Taktloses hat es in der Gemeinde Rennertshofen schon lange nicht mehr gegeben: Am Silvestermorgen wurde ein Pärchen auf der Empore der Rennertshofener Kirche beim Liebesakt erwischt, während unten im Kirchenraum die Kirchgänger den Rosenkranz vor dem Morgengottesdienst um 8.30 Uhr beteten.
Als ob die Angelegenheit nicht schon pikant genug wäre, hat sich auch noch herausgestellt, dass es sich bei dem Mann um einen Polizisten handelt. Der wurde auf Nachfrage der Neuburger Rundschau bei der Polizei-Pressestelle sofort vom Dienst suspendiert. Welche Konsequenzen die Frau zu erwarten hat, ist noch nicht klar. Der Vorwurf lautet auf Störung der Religionsausübung.
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http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Neuburg/Lokalnachrichten/Artikel,-Sex-auf-der-Empore-waehrend-des-Rosenkranzgebets-_arid,2036394_regid,2_puid,2_pageid,4502.html

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Mit Missbilligung reagierte er auf die Forderung des Umweltamtes, den Viertelstundenschlag der Turmuhr der evangelischen Kirche nachts auszuschalten. „Es ist kaum zu glauben, dass wieder jemand dagegen vorgegangen ist. Was ist denn mit dem Verkehrslärm in diesem Bereich?“ Von den rund 250 Besuchern gab es für diesen Kommentar des Ortsvorstehers jede Mange Applaus. Der appellierte an Ende an die Bürger, sich 2010 verstärkt an der Verschönerung des Stadtteils zu beteiligen. „Bepflanzungen, Blumenkübel-Pflege und Weihnachtsbeleuchtung – es gibt das ganze Jahr über viel zu tun.“
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http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/stadtteile/dotzheim/8130962.htm

Vilnius – Zur moralischen Erbauung ihrer Bewohner hat eine litauische Kleinstadt Jesus Christus per Stadtratsbeschluss zu ihrem „König“ ernannt. „Indem wir Jesus Christus als König unseres Ortes inthronisieren, erklären wir ihn feierlich zu unserem Herrscher und Beschützer“, betonte der Bürgermeister von Salcininkai, Zdzislav Palevic, im Gespräch mit der baltischen Nachrichtenagentur BNS. Angesichts der globalen Wirtschaftskrise erlange Jesus „in dieser schwierigen Zeit“ nicht nur im Privatleben der Menschen, sondern auch in Politik und Kultur zunehmende Bedeutung, hieß es in der vom Stadtrat einstimmig verabschiedeten Entscheidung. Der Schritt der Stadtväter tue „niemandem weh“, betonte auch Stadträtin Leonarda Stancikiene.
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http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/898021

Die Evangelische Kirche will mit einem Brief engere Bande zu ihren Mitgliedern knüpfen.
„Heute bekommen Sie Post von Ihrer Kirche, und die will nichts von Ihnen.“ So beginnt ein Brief des Berliner Generalsuperintendenten Ralf Meister, den mehr als 370 000 evangelische Christen in weiten Teilen Berlins am 2. Januar in ihrem Briefkasten finden werden. Natürlich trügt der erste Satz des Schreibens: Mit der 140 000 Euro teuren Briefaktion will die evangelische Kirche neuen Kontakt zu Kirchenmitgliedern knüpfen, die im Alltag kaum Beziehungen zu einer Gemeinde haben.
„Wir wollen den Menschen einen geistlichen Impuls und ein Zeichen der Wertschätzung zukommen lassen“, sagte Meister bei der Vorstellung der Aktion am Dienstag. In dem Brief dankt der Theologe den Empfängern dafür, dass sie „als Mitglied unserer Kirche“ die Stadt „gerechter und menschlicher machen“ und lädt ein, aus den eigenen Hoffnungen und Träumen ein persönliches Gebet für das neue Jahr zu formulieren. Entstanden ist die Kampagne auf Initiative der Öffentlichkeitsbeauftragten einiger Berliner Kirchenkreise. Auch die Kosten werden von den Kirchenkreisen übernommen. Allerdings beteiligen sich nur acht der zwölf Berliner Kirchenbezirke. Deswegen werden Christen in Charlottenburg oder Pankow Post erhalten, in Reinickendorf oder Spandau hingegen nicht. Manche Kreise hätten nicht rechtzeitig über eine Beteiligung entschieden, anderen sei die Aktion zu teuer gewesen, sagt Meister.
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2987419

Berlins heimlicher Ruf, „Hauptstadt des Atheismus“ zu sein, hat sich im April bestätigt – zumindest beim Volksentscheid „Pro Reli“. Die Initiatoren, die mit viel Prominenz und Furor für ein Wahlpflichtfach Religion an Schulen stritten, scheiterten am Ende deutlicher als von den meisten erwartet.
Und das gleich doppelt: Nicht nur das gesetzliche Quorum, wonach ein Viertel der Wahlberechtigten mit „Ja“ stimmen musste, wurde verfehlt. Selbst die Mehrheit unter den abgegebenen Stimmen wurde nicht erreicht. 14,2 Prozent für den Gesetzentwurf von „Pro Reli“ waren einfach zu wenig. An der Abstimmung nahmen nur 29,2 Prozent teil. Davon stimmten 51,3 Prozent mit Nein. 48,5 Prozent machten bei Ja ihr Kreuz.
In den Wochen vor der Abstimmung war in Berlin eine Art Kulturkampf ausgebrochen, der die Stadt – wie schon im Jahr davor in der Frage des Flughafens Tempelhof – in Ost und West spaltete. Dabei ging es „nur“ um die Frage, ob der Religionsunterricht aufgewertet und neben dem Pflichtfach Ethik ein reguläres Schulfach wird. Doch das wollten die Berliner nicht. Der Ethik-Unterricht, der vor drei Jahren von Rot-Rot eingeführt worden war, bleibt von der siebten Klasse an verpflichtend, während der klassische Religionsunterricht weiterhin ein freiwilliges Zusatzfach ist.
Weiterlesen im Originalartikel:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11693746/62249/Berlin-hats-nicht-mit-der-Religion-RUeCKBLICK.html
Schweinfurt. Roland Breitenbach, Pfarrer von St. Michael in Schweinfurt, erfolgreicher Autor und kritischer „Begleiter“ der Amtskirche, muss damit rechnen, dass ihm der Würzburger Bischof oder sein Generalvikar in diesem Jahr nicht nur Weihnachtsgrüße schickt, die jeder Pfarrer im Bistum bekommt: Breitenbach hat vor Weihnachten seine Gottesdienstbesucher u.a. mit der Frage konfrontiert, ob Jesus wirklich Gott ist.
Damit hat er Unruhe in die fränkische Krippenlandschaft hineingetragen. Denn nach dieser Predigt fragt sich mancher, beim Aufstellen der Krippe im heimischen Wohnzimmer, wer da nun eigentlich zu Bethlehem zwischen Ochs und Esel auf dem Stroh lag.
Auf der Suche nach neuen, besseren Bildern und Verständnismöglichkeiten für den Inhalt der Bibel nahm Breitenbach sich in einer Predigt-Reihe auch die Wunder Jesu vor: Nach 2000 Jahren sei die Zeit der Mythen vorbei, erklärte er. Die Schrift spreche bei Ereignissen, die als Wunder Jesu bezeichnet werden und Überwindung der Naturgesetze bedeuten würde, nur von „Zeichen“. Erst später habe man die dann als Wunder „verkauft“.
Jesus selbst habe sich, auch so ein Missverständnis, sagt Breitenbach, nie für ein göttliches Wesen gehalten. Dieser Gedanke komme erst zwei Generationen nach seinem Tod auf. Jesus Gott zu nennen sei für die Christen im 2. und 3. Jahrhundert Ausdruck ihrer großen Verehrung gewesen und keinesfalls ein theologischer Satz, wie es im 4. Jahrhundert das Konzil von Nicäa festlegte. In den Briefen des Paulus sei der Titel „Gott“ für den Einzigen reserviert gewesen. Die Christen glaubten an Gott, sie glaubten an Jesus und sie machten dabei durchaus Unterschiede. Aber Jesus sei für sie nicht „Jahwe“, nicht Gott selber gewesen.
(…)
Breitenbach versichert, dass er da keinen Verrat am Glauben begehe : Aber auch Bekenntnisformeln seien an Zeit und Kultur gebunden. Schon deswegen sei es nicht nötig, Jesus den Titel Gott zuzuerkennen. Dass er von Gott in unsere Welt kam und ganz nahe bei Gott ist, dieses Zusammenspiel mit seiner Botschaft und seinem Leben und Sterben auf Erden bleibe ein Geheimnis. Es wurde in 20 Jahrhunderten Christentum nicht ergründet und werde wohl bis zum Ende der Zeiten weiter bestehen. Mensch und zugleich Mittler zu Gott.
Den ganzen Artikel lesen:
http://www.fnweb.de/nachrichten/suedwest/20091230_srv0000005203436.html
Christen sollten sich nach Auffassung des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick politisch mehr engagieren. Zugleich müsse die Kirche mehr Interesse an Politik zeigen und dies bei ihren Mitgliedern wecken, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung des Erzbistums. «Gott hat die Welt nicht sich selbst und ihrem Schicksal überlassen; er hat sich in sie hineingegeben und mitgemischt», sagte Schick. Nach Worten des Katholiken sind immer weniger kirchlich gebundene Menschen als Politiker tätig. «Auch im Sozialwesen und im Bildungssektor beteiligen sich zu wenig überzeugte Christen.»
Quelle:
http://www.bild.de/BILD/regional/muenchen/dpa/2009/12/29/erzbischof-ruft-zu-politischem-engagement.html
Dieburg – Zu einem unweihnachtlichen Zwischenfall kam es an Heiligabend in der Kirche St. Peter und Paul: Während des 16-Uhr-Familiengottesdienstes betrat ein Mann die Kirche durch die seitliche Glastür, die durch einen kleinen Vorraum und eine weitere Tür in die benachbarte Pfarrgasse führt.
Während Pfarrer Alexander Vogl auf der Kanzel stand, rief der Mann ein Autokennzeichen ins Gotteshaus und noch einiges mehr – offenkundig war seine Garage in unmittelbarer Nachbarschaft zugeparkt worden. Von der Kanzel hinab wies Vogl ihn durch sein Mikrofon an, die Kirche unverzüglich wieder zu verlassen, andernfalls riefe er die Polizei. Kirchenbesucher beförderten den Mann dann durch die Glastür hinaus, wie verschiedene Augen- und Ohrenzeugen dem DA übereinstimmend berichteten.
Damit allerdings kehrte noch immer kein Frieden in den Gottesdienst mit Krippenspiel ein: Einige Zeit später betrat der Mann die Kirche erneut, brüllte diesmal lauthals, was für Raunen und Unruhe unter den Besuchern sorgte. Auch der ein oder andere Kraftausdruck soll gefallen sein. Diesmal reagierte Vogl noch deutlicher: Der Pfarrer stieg von der Kanzel, packte den Störenfried und schob ihn mit Unterstützung weiterer Personen zur seitlichen Tür hinaus. Dort bezogen die Helfer des Pfarrers dann quasi als „Türsteher im Auftrag des Herrn“ Wache.
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http://www.da-imnetz.de/nachrichten/dieburg/dieburg-vorfall-christmette-570329.html
Eine allgemein sichtbare Lichterscheinung der Jungfrau Maria jede Nacht auf dem Dach einer Kirche in Kairo zieht internationale Aufmerksamkeit auf sich.
Kairo (kath.net) Eine Lichterscheinung der Gottesmutter Maria auf dem Dach einer Kirche in der ägyptischen Hauptstadt Kairo bewegt tausende Bewohner und internationale Medien. Nach Medienberichten ist die Erscheinung seit dem Abend des 10. Dezember jeden Abend auf dem Dach der koptischen El Warak Kirche sichtbar – und zwar für wirklich jeden, der den Ort aufsucht. Die koptische Kirche hat sich bereits anerkennend geäußert:
Ein Sprecher der orthodoxen Diözese Gisa (Kairo) gab eine offizielle Stellungnahme ab, dass die Jungfrau Maria in einer Lichterscheinung auf dem Dach des Mittelschiffs ihrer Kirche El-Warrak am frühen Freitagmorgen, dem 11.12.2009, erschienen ist. Maria sei mit leuchtendem weißen Kleid, königlich blauem Gürtel und einer Krone über ihrem Kopf gesehen worden. Über ihrer Krone wurde das Kreuz des Kirchturmes sichtbar, das in übernatürlichem Licht schimmerte, ebenso wie die beiden anderen Kreuze des Kirchendaches. Der ganze Stadtteil war Zeuge dieses Ereignisses, wie der arabisch-christliche Sender CTV meldet.
(…)
Inzwischen ist auch ein erster Heilungsbericht bekannt geworden, wie das Portal www.freecopts.net meldet. Die koptische Christin Kawab Monir hatte vor 15 Jahren eine schwere Netzhautblutung aufgrund einer Diabeteserkrankung. Sie war auf beiden Augen zu 90 Prozent blind und ihre Ärzte sahen keine Hoffnung auf Besserung. Sie ging zum Erscheinungsort, sah die Marienerscheinung und erlangte augenblicklich ihre Sehfähigkeit wieder.
Ihr behandelnder Augenarzt, Dr. Safwat Schaker, Chef der Augenklinik im Nil-Hospital in Kairo, bei dem sie seit sechs Jahren in lasertherapeutischer Behandlung war, untersuchte sie eingehend nach diesem Heilungsereignis und bestätigte die volle Wiederherstellung der Sehfähigkeit. Er kann sich die völlig unerwartete Veränderung ihres Gesundheitszustandes nicht erklären und verfasste am 17.12.2009 einen medizinischen Bericht, in dem er die Heilung wortwörtlich „Gott und seinen Heiligen“ zuschreibt.
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http://www.kath.net/detail.php?id=25063
In der Kirche Sacro Cuore in Bellinzona haben Krippenbauer sechs zwei Meter hohe islamische Gebetstürme errichtet. Der Pfarrer der Kirchengemeinde, Callisto Caldelari, steht hinter der Aktion.
Der Franziskanermönch will mit der Gestaltung der Weihnachtskrippe in seiner Kirche ein Zeichen setzen. Mit der Krippe will er die Diskussion um religiöse Toleranz fördern.
Ergänzt wird die Installation durch ein Buch, das Bibelverse und Koranverse zum Thema Wasser enthält.
(Quelle: shortnews.de)
Weihnachten? Das war in ihrer Jugend von Staats wegen tabu – Religion und Glaube sowieso. Dafür gab’s Väterchen Frost und seine Enkeltochter Schneeflöckchen, die zum Jahresende Geschenke brachten, und an Silvester wurde mit Feuerwerk so richtig gefeiert. Für Olga Gotzmann ist gerade die Weihnachtszeit ganz besonders mit Erinnerungen an ihre Kindheit verbunden. Damals lebte sie mit ihrer Familie in der weißrussischen Partnerstadt Polozk. Dass sie 1995 die Gelegenheit zu einem Praktikum in Friedrichshafen bekommen und hier auch ihr privates Glück machen sollte, das war damals natürlich noch nicht abzusehen. Inzwischen ist die studierte Vermessungs-Ingenieurin längst eine echte Häflerin geworden, hat ihre eigene Familie mit Mann Bernd und zwei putzmunteren Töchtern, für die der Advent immer die spannendste Zeit des Jahres ist.
Wer in Weißrussland aufgewachsen ist, hat wechselnde Zeiten erlebt, auch in Bezug auf das religiöse Leben in der früheren Heimat. „In der Schule gab es sogar eine Atheisten-AG, in der uns nachdrücklich erklärt wurde, dass es keinen Gott gibt“, erzählt Olga Gotzmann. „Später an der Uni hingegen war Religionsunterricht sogar ein Semester lang Pflicht.“ Obwohl sie nie groß thematisiert wurde, war sie sich ihrer Spiritualität immer bewusst. Im Alter von 19 Jahren ließ sich die Tochter eines überzeugten Kommunisten und einer Katholikin zusammen mit ihrer neun Jahre älteren Schwester Galina taufen – nach russisch-orthodoxem Ritus.
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http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Religion-und-Glaube-einst-nicht-erwuenscht;art372474,4098737
In Amstetten hat es am Sonntagvormittag Brandalarm in einer Kirche gegeben. Durch ein niedergebranntes Friedenslicht hat ein Holzaltar Feuer gefangen. Der Brandherd wurde vom Pfarrer und von der Feuerwehr gelöscht.
Friedenslicht entzündete Holzaltar
Der Pfarrer hatte in der Früh beim Betreten des Gotteshauses starken Rauch bemerkt. Sofort alarmierte er die Einsatzkräfte. Dann begann er selbst den Brand zu löschen.
Laut Polizei hatte ein Holzaltar durch ein bereits komplett niedergebranntes Friedenslicht Feuer gefangen.
Die Kirche war voller Rauch
Die Einsatzkräfte machten sich mit schwerem Atemschutz und einer Wärmebildkamera auf die Suche nach dem Brandherd. Dieser konnte dann auf dem Altar lokalisiert und gelöscht werden. Anschließend saugte die Feuerwehr den entstandenen Rauch mit einem Hochdruckbelüfter ab.
Nach Angaben der Feuerwehr konnte durch den raschen Einsatz größerer Schaden verhindert werden.
Quelle: http://noe.orf.at/stories/412309/

Ich bin Gott begegnet!
„Antidepressiva hätten bei Hiob nicht geholfen“ – Interview mit Bestseller-Autor Manfred Lütz über Depressionen und den ganz normalen Wahnsinn
Auszüge:
(…)
Der Seelsorger darf aber viel mehr als ich!
idea: Was darf er?
Lütz: Er darf von sich erzählen und er darf sagen: „Ich bete für dich, vertrau auf Jesus Christus!“ – er darf also über die wirklich wichtigen Dinge reden.
idea: Sie dürfen das nicht?
Lütz: Nein!
idea: Warum nicht?
Lütz: Weil dann die Gefahr besteht, dass ich einen Menschen manipuliere. Wenn ich einem Menschen mit den Methoden der Wissenschaft aus der Depression geholfen habe, dann habe ich für ihn natürlich eine hohe Autorität.
Und wenn ich diese Autorität dazu missbrauche, diesem Menschen den Glauben aufzunötigen, dann trete ich ihm zu nahe. Die Glaubensentscheidung ist eine freie Entscheidung. Es ist mir wichtig, dass es an unserem Krankenhaus gute Seelsorger gibt, die die Patienten existenziell begleiten. Und wer eine schwere psychische Krise überwunden hat, der stellt sich oft tiefere Fragen als die oberflächlich plätschernden unheilbar Normalen.
(…)
idea: Nehmen psychische Krankheiten nicht massiv zu?
Lütz: Ich bin gegen solche Dramatisierungen – auch im christlichen Bereich! Manche sagen, die Leute glaubten nicht mehr genug an den lieben Gott, kein Wunder also, dass die Welt immer schrecklicher wird und die Praxen immer voller. Konsequent zu Ende gedacht, bedeutete das: Wer glaubt, muss nicht leiden.
Dann wäre Jesus kein Christ
Wenn aber der christliche Glaube Freiheit von Leid garantieren würde, dann wäre Jesus Christus selbst wohl kein Christ gewesen – weil er gelitten hat. Predigten, die den Glauben als leuchtend schön und krankheitsfrei beschreiben, im Gegensatz zu einer glaubensfernen, psychisch kranken Welt, beruhen auf einem grotesken Missverständnis. Nach meiner Überzeugung ist die Zahl der schweren psychischen Erkrankungen in den letzten 100 Jahren in etwa konstant geblieben.
(…)
Freud ist längst überholt
Offenbar scheinen die USA mit großer Verzögerung den Prozess der Säkularisierung und Aufklärung einzuschlagen, den die anderen Industriestaaten schon lange begonnen haben
Die USA sind als einziges westliches Industrieland ein religiöser Staat. Manche haben die USA schon mit einem Gottesstaat verglichen. Allerdings scheint nun doch auch die in allen Ländern stattfindende Säkularisierung in God’s own Country allmählich zu beginnen. Vielleicht haben auch Politiker wie George Bush zu viel Schindluder mit der Religion betrieben und sind die stramm rechten, meist evangelikalen Gläubigen mit ihrer Heiligsprechung des freien Kapitalismus, der kriegerischeren Missionierung, der Ablehnung des Sozialstaats, der Missachtung der Wissenschaft (vor allem, was die Klimaerwärmung und die Evolution betrifft) und der altertümlichen Bio-, Geschlechter- und Sexualpolitik betrifft, nun doch einmal an die Grenzen des Glaubwürdigkeit oder des Ertragbaren gestoßen.
Weiterlesen im Originalartikel:
http://www.heise.de/tp/blogs/6/146815
Kaum ein Besucher der Weihnachtsgottesdienste wird am Klingelbeutel vorbeigegangen sein, ohne Geld hineinzulegen.Denn jeder weiß: Schon mit dem Gang in die Kirche, mit dem Eintritt in die christliche Gemeinschaft, ist man die Verpflichtung zur Spende eingegangen.Immer schon definierten sich christliche Gemeinden auch dadurch, dass ihre Glieder einen Teil des Einkommens abgaben, zusätzlich zu dem, was sie staatlichen Autoritäten zahlen mussten. Ähnlich ist es im Islam, was umso deutlicher macht, dass hier spezifisch religiöse Motive im Spiel sind.
Kaum ein Besucher der Weihnachtsgottesdienste wird am Klingelbeutel vorbeigegangen sein, ohne Geld hineinzulegen. Denn jeder weiß: Schon mit dem Gang in die Kirche, mit dem Eintritt in die christliche Gemeinschaft, ist man die Verpflichtung zur Spende eingegangen. Immer schon definierten sich christliche Gemeinden auch dadurch, dass ihre Glieder einen Teil des Einkommens abgaben, zusätzlich zu dem, was sie staatlichen Autoritäten zahlen mussten. Ähnlich ist es im Islam, was umso deutlicher macht, dass hier spezifisch religiöse Motive im Spiel sind. Weshalb das deutsche Kirchensteuersystem nichts anderes als die Nutzung staatlicher Strukturen für eine religiöse Handlung ist.
Weiterlesen:
http://www.welt.de/die-welt/debatte/article5641607/Kirchensteuer-ja-Ethiksteuer-nein.html
Ich bin Muslima, doch tatsächlich weiß ich mehr über den katholischen Glauben als über den Islam. Bis ich zwölf war, war ich überzeugt, dass ich Nonne werden würde. – Interview mit Yasemin Sannino, die an der Papst-CD-Alma Mater mitwirkte
(…)
DIE WELT: Kennen sie die deutsche Gretchenfrage?
Sannino: Nein, wie heißt sie?
DIE WELT: Wie halten sie es mit der Religion?
Sannino: Ich bin Muslima. Meine Mutter ist Muslima. Doch mein Vater ist Katholik, der mich auf Nonnen-Schulen schickte. Ich bin Muslima, doch tatsächlich weiß ich mehr über den katholischen Glauben als über den Islam. Bis ich zwölf war, war ich überzeugt, dass ich Nonne werden würde.
DIE WELT: Und ihr Mann?
Sannino: … ist sehr religiös. Er geht regelmäßig zur Kirche und ist tief gläubig. Ich bin als Chemikerin eher wissenschaftsgläubig. Am liebsten verlasse ich mich auf empirische Daten und möchte gern immer die Kontrolle behalten über das, was ich tue. Das ist natürlich ermüdend, denn ab einem gewissen Punkt muss man sich ja doch immer auf andere verlassen. Mein Mann sagt immer wieder, ich solle früher nachgeben, weil es eine höhere Hand über mir gebe.
DIE WELT: Hören sie da auf ihn?
Sannino: Ja, manchmal gehe ich mit ihm zur Messe. Wenn ich Spiritualität suche, suche ich sie in christlichen Kirchen.
(…)
Den ganzen Artikel lesen:
http://www.kath.net/detail.php?id=25035
Ein US-Landkreis nahm ein Verbot zurück, das den Bewohnernun untersagte mit Engeln, Sternen und andere religiösen Symbolen zu dekorieren.
San Francisco – Gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtstag dürfen auf den offiziellen Christbäumen im Landkreis Sonoma in der Nähe von San Francisco wieder Engel, Sterne und andere religiöse Symbole prangen.
Die Verwaltung hatte die himmlische Deko vor kurzem verboten, weil durch sie die gesetzlich vorgeschriebene Trennung von Regierung und Religion verletzt werde, berichtete die „New York Times“ am Freitag. Auf die Idee waren die Verantwortlichen gekommen, weil sich ein Atheist beschwert hatte.
Allerdings hätten sie nicht mit der Reaktion der Einwohner und sogar ihrer eigenen Angestellten gerechnet: Von Beschwerde-E-Mails bis zu Todesdrohungen waren den Bewohnern von Sonoma alle Mittel recht, um ihre Engel zurückzubekommen.
Weiterlesen:
http://tt.com/tt/home/story.csp?cid=18068089&sid=57&fid=21
Kassel. Die Spitzen der katholischen Bistümer und evangelischen Landeskirchen in Hessen haben in ihren Weihnachtsbotschaften die Bedeutung des Festes gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hervorgehoben.
Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Martin Hein, kritisierte in seiner Weihnachtsbotschaft in Kassel die „kalte Klarheit der Welt“. Dagegen stellte er als Modell des christlichen Glaubens das „wärmende Licht der Heiligen Nacht“. Es gebe in der Welt das „ungebremste Bestreben“, alles ausleuchten zu wollen.
(…)
Gleichzeitig warnte Tebartz-van Elst vor der Entwurzelung der Menschen. „Wo Gott aus dem Blick gerät, werden Menschen entwurzelt“, sagte er. Wo Gott nicht mehr vorkomme, sei der Mensch heimatlos. Daraus folge Einsamkeit, die der Bischof „die größte Wunde unserer Zeit“ nannte.
Weiterlesen:
http://www.hna.de/breakingnews/00_20091225124200_Weihnachtsbotschaften_Waerme_des_Glaubens_gege.html

In zahlreichen Kirchen der USA sind die Christmessen an Heiligabend und dem ersten Weihnachtstag wegen eines heftigen Wintersturms ausgefallen. Nach Angaben des Wetterdienstes zog der Sturm rund zwei Drittel der USA in Mitleidenschaft.
(…)
„Was für ein Schlamassel zu den Feiertagen“, sagte ein Sprecher des Wetterdienstes. Für den nördlichen Teil des Landes war am ersten Weihnachtstag mit Schneefall von bis zu 61 Zentimetern zu rechnen, weiter südlich wurden Sturm- und Flutwarnungen ausgegeben. South Dakota, Texas und Oklahoma riefen den Notstand aus.
Weiterlesen:
http://www.bielertagblatt.ch/News/Ausland/163110
Wie es dazu kam, dass Weihnachten in England von 1647 bis 1660 verboten war
Ausgerechnet die strenggläubigen Puritaner, die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts jahrelang die Macht in England hatten, verboten 1647 das Feiern von Weihnachten. Dies fand ein britischer Forscher heraus und erläuterte nun die näheren Gründe und Umstände für dieses Verbot in einem Podcast der University of Warwick. Die Puritaner waren der Ansicht, Weihnachten sei in Wirklichkeit ein heidnisches Fest und ließen deshalb die Kirchen in England an Weihnachten schließen. Die Bevölkerung feierte das Fest darum privat. Ironischerweise wurde es erst durch das Verbot seines religiösen Charakters beraubt, so der Historiker.
„Die Puritaner hatten zwei Einwände gegen das Weihnachtsfest“, erläutert Bernard Capp von der University of Warwick. „Zum einen, so argumentierten sie, sei es überhaupt nicht erwiesen, dass Jesus tatsächlich am 25. Dezember geboren wurde. Er werde vielmehr instrumentalisiert, um ein eigentlich heidnisches Fest, die Wintersonnenwende oder die auf die römische Kultur zurückgehenden Saturnalien, feiern zu können. Der zweite Einwand gegen das Weihnachtsfest war, dass viele das Fest nutzten, um ausgiebig zu essen, zu trinken und Unzucht zu treiben.“
Weiterlesen:
http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Weihnachtsverbot_in_England___vor_mehr_als_360_Jahren1771015586562.html
War ich gut? Die bange Frage begleitet uns ein Leben lang. Bis zu dessen Ende: War ich gut; komme ich nun in den Himmel?
Wenn der Himmel mal zu uns kommt, alles Gute von oben, gelangt ein wenig dieser Bangigkeit in meinen Alltag. Hektisch beginne ich, die ethische Jahresbilanz zu hübschen: spende hier und dort, auch ein Lächeln für meine Nächsten, wickle Geschenke ein – und, hoffentlich, meine imaginären Richter um den kleinen Finger. In dieser Zeit ersehne ich mir im Gutseinwollen jene Tiefe, die sich vom Gutmenschentum ebenso unterscheiden möge wie vom langweiligen Nettsein. Erhoffe eine Ganzheit, die das Gutsein vom Aufsplittern in Einzelleistungen befreit – ich will nicht mehr gut im Job sein oder sonstwo. Ich will: gut sein. Ohne Zusatz, als Essenz. Als Mensch. (…)
Wenn sogar die Biologie auf unserer Seite ist – warum fällt Gutsein dann so schwer? Drei gängige Ausreden sind: Globalisierung, Relativismus, Atheismus. 1. Es mag schwieriger geworden sein zu durchschauen, ob die Jeans durch Kinderschinderei gefertigt wurde, ob der Bio-Pfirsich aus Spanien das Klima tötet oder meine kleine Zinswette die Finanzwelt crashen lässt – aber unmöglich ist es nicht. 2. Vielleicht herrschen in anderen Ländern andere Sitten, ist das Gute hier das Böse dort. Den Relativisten, die meinen, Ethik läge allein im Auge des Betrachters, aber seien die Menschenrechte vorgehalten. Oder ist Foltermord auch relativ? 3. Es ist bedauerlich, dass immer mehr Menschen den christlichen Kirchen den Rücken zuwenden – dies aber macht die Welt nicht zwangsläufig schlechter.
Schnelle Wunsch-Lösung
„Dass der Atheist keine Ethik hat, ist ein Mythos, der von den Kirchen gepflegt wird“, sagt die Saarbrücker Philosophie-Professorin Ulla Wessels. Die Expertin für Moralphilosophie wagt klare Worte: „Religion ist weder notwendig noch hinreichend für Moral. Denken Sie nur an katholische Priester, die Kinder missbrauchen, oder an Kardinäle, die Intrigen spinnen, angesichts derer manch ein Politiker nur vor Neid erblassen kann.“
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