„Stolperstelle Religion“ oder: Wie kommt eine Jungfrau zum Kind?

Hans-Jürgen Fischer stellt seine Version des Glaubensbekenntnisses in einem Buch zur Diskussion

(ar). Eine Jungfrau hat ein Kind geboren? Gott hat die Erde erschaffen, obwohl die Schüler heute im Unterricht lernen, dass die Erde durch den Urknall entstanden ist? Diesen scheinbaren Widersprüchen widmet sich Hans-Jürgen Fischer nun in seinem Buch „Stolperstelle Religion“. Und er muss wissen, wovon er spricht, denn er kennt das „Gottesgeschäft“. Er war 28 Jahre Pfarrer in Frischborn.

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http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/lauterbach/8073346.htm

Provokation: Im Bett mit Maria und Josef

Maria und Josef: "Es ist schon schwer, mit Gott konkurrieren zu müssen"

Konservative Christen in Neuseeland fühlen sich provoziert: Eine progressive anglikanische Kirchengemeinde hat ein großformatiges Poster aufgehängt, auf dem Maria und Josef im Bett zu sehen sind – nackt und garniert mit einem anzüglichen Spruch.

Wellington – Da liegen sie nebeneinander im Bett, die Decke bis zu den nackten Oberarmen hochgezogen, und starren mit rosigen Wangen vor sich hin. Maria und Josef, das biblische Ehepaar, Mutter und Ziehvater von Jesus, machen keinen allzu glücklichen Eindruck auf einem Plakat, das jetzt in Neuseeland für Aufruhr sorgt.

Doch damit nicht genug: Die Darstellung der sehnsüchtig gen Himmel guckenden Maria und des frustriert dreinschauenden Josef wurde mit dem anzüglichen Spruch garniert „Poor Joseph! God was a tough act to follow“, was sich frei übersetzen lässt mit „Armer Josef! Es ist schon schwer, mit Gott konkurrieren zu müssen.“

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http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,667704,00.html

Alles Lüge? Theologe zweifelt an der Weihnachtsgeschichte

Rechtzeitig vor Weihnachten ist der Göttinger Theologieprofessor und Bibelkritiker Gerd Lüdemann wieder an die Öffentlichkeit getreten, um die Erzählungen von der Geburt Jesu abermals in Zweifel zu ziehen. „Heilige Lügen“ seien die biblischen Darstellungen, so der Theologe, „reine Erfindungen“ und hätten mit dem wirklichen Hergang „nichts zu tun“.

So habe es zu der fraglichen Zeit eine reichsweite Schätzung unter dem römischen Kaiser Augustus nicht gegeben, erklärte Lüdemann. Die Propheten des Alten Testaments hätten das Kommen Jesu auch gar nicht vorhergesagt. Ihre Aussagen seien von den ersten Christen „nachträglich und gegen den ursprünglichen Sinn umgefälscht“ worden. Laut Lüdemann habe Maria Jesus nicht durch unbefleckte Empfängnis, sondern nach dem Geschlechtsakt mit einem Mann geboren. Die Behauptung der Jungfrauengeburt beruhe zum einen auf einem Übersetzungsfehler aus dem Hebräischen ins Griechische – das ist in der Wissenschaft umstritten – zum anderen „auf dem Wunsch christlicher Theologen, Jesus auf dieselbe Stufe wie andere ebenfalls von einer Jungfrau geborenen Göttersöhne zu stellen“.

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http://www.mainpost.de/nachrichten/kulturwelt/kultur/Alles-Luege-Theologe-zweifelt-an-der-Weihnachtsgeschichte;art3809,5404451

Keine Mauern, keine Posaunen

Heute wissen wir: Die Zehn Gebote sind ein Konstrukt. Die Psalmen Davids stammen nicht von David, die Sprüche Salomos nicht von Salomo. Petrus war nicht katholisch und schon gar nicht der erste Papst, und er hat auch keine Briefe hinterlassen. Nur sieben von dreizehn Paulus-Briefen gelten als echt. Das zu wissen, macht die Bibel nicht weniger wichtig, sondern glaubwürdiger.

Martin Urban schreibt die Biografie der Bibel

Das auserwählte Volk Israel blieb gar nicht nach seiner Flucht aus der Knechtschaft vierzig Jahre in der Wüste, um schließlich das Gelobte Land zu finden: Der Auszug aus Ägypten hat so, wie er in der Bibel geschildert wird, nie stattgefunden. Die Posaunen von Jericho gab es ebenso wenig wie die Mauern, die sie angeblich einstürzen ließen. Abraham ist eine literarische Figur. Und Petrus war nicht der erste Papst. So die heutigen Erkenntnisse von Wissenschaftlern, die die Bibel auf ihre historischen Hintergründe erforschen.

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Bundespräsident mit unkritischem Bild der Bibel

HAGEN. (ibka/hpd) Kritik an den Aussagen von Bundespräsident Horst Köhler zur Bibel übt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA). „Die Bibel ist ein vielschichtiges und in Teilen sogar inhumanes Buch“, sagt Rudolf Ladwig, Zweiter Vorsitzender des IBKA.

„Den Anspruch, auch in der heutigen Gesellschaft ethische Orientierung zu bieten, kann sie nicht einlösen.“

Köhler leiste letztlich fundamentalistischen Strömungen Vorschub, die ein wortgläubiges Bibelverständnis vertreten. „Kritik und Aufklärung haben stets mit der Philologie des Religiösen angefangen. Die historisch-kritische Methode konnte so eine von Vorgaben weniger beeinflusste Sicht auf die Bibeltexte möglich machen. Nun hat der Bundespräsident eine naive und idealisierende Sicht der Bibel als Sammlung vermeintlich kindgerechter Erzählungen propagiert. Und dies ausgerechnet in einer Einrichtung, welche sich der neutestamentlichen Textforschung verschrieben hat, wo die Bibel also als religionsgeschichtliches Quellenwerk behandelt wird,“ kritisiert Ladwig.

„In einer pluralistischen Gesellschaft kann ein persönlicher Rekurs auf eine religiöse Textsammlung keinerlei Verbindlichkeit beanspruchen.“ Maßstab für einen Bundespräsidenten habe zudem die Verfassung zu sein.

Rainer Ponitka, hpd.de

Hintergrund:

Laut Medienberichten erklärte Bundespräsident Horst Köhler bei der 50-Jahr-Feier des Instituts für Neutestamentliche Textforschung der Universität Münster, die Bibel biete Orientierung und habe Antworten auf Fragen wie die nach den richtigen Maßstäben des Handelns. Ferner sagte er, Bibeltexte könnten ein wertvoller Beitrag für die frühkindliche Erziehung sein.

Bibel in Tschechien Bestseller des Jahres

Die Bibel hat im säkularisierten Tschechien gute Chancen, zum Bestseller der Jahres zu werden.

Laut Bericht des tschechischen Hörfunks (Donnerstag) ist eine kurz vor Ostern erschienene neue Bibelübersetzung bereits mehr als 70.000 Mal verkauft worden – eine für den tschechischen Büchermarkt sehr große Zahl. Die erste Auflage von 50.000 Stück sei binnen eines Monats ausverkauft gewesen. Jaroslav Cisar vom Lesermagazin „Grand Biblio“ sprach von einem „phänomenalen Geschäftserfolg“. Mit der Bibel-Kenntnis ist es in Tschechien bislang dennoch nicht weit her. Laut einer von den Bibel-Herausgebern in Auftrag gegebenen Umfrage der Agentur Sanep haben 79 Prozent der Tschechen noch nie die Heilige Schrift gelesen. Gleichzeitig gaben 70 Prozent der Befragten an, dass sie die Bibel kennten.

Quelle: bild.de

Ein Gott des Krieges und der Gewalt?

Dillingen Eine schwierige Frage hatte der Katholische Akademikerkreis Dillingen in seiner letzten Veranstaltung in diesem Jahr aufgeworfen: „Der Gott des Alten Testaments – ein Gott des Krieges und der Gewalt?“ – eine Frage, die sich jedem Kirchenbesucher stellen dürfte, wenn er in der Osterzeit Lesungen über das Pessach-Mal und den Durchzug durchs Schilfmeer zu hören bekommt, wo die Rettung der Israeliten durch Gott einhergeht mit dem Tod von Ägyptern.

Keine einfache Reise

Professor Dr. Franz Sedlmeier, Alttestamentler an der Uni Augsburg, verhehlte nicht, dass er bei der Behandlung des gestellten Themas die Zuhörer auf eine nicht gerade einfache Reise mitnehmen müsse. Dennoch folgten diese ihm bereitwillig, da von Anfang zu erkennen war, welch persönlich gewinnenden und argumentativ trittsicherem Führer sie sich anvertrauen konnten.

Es gelte, so der Referent, nicht nur die – bleibend – anstößige Sprache der Exodus-Texte zu vernehmen, sondern das ihnen zugrunde liegende Konzept zu erkennen: Der Erzählbogen beginnt mit der Unterdrückung der Israeliten durch den Pharao und die Befreiung davon; seine Mitte bildet der Eintritt in die Herrschaft Gottes am Sinai, wo sie auch jene Gebote erhalten, die ihnen ermöglichen im Vertrauen auf Gott einander Leben zu gönnen; den Abschluss soll der Bau eines Heiligtums bilden, sodass dieses Leben in Freiheit einen beständigen Raum hat mit Gott in dessen Mitte.

Diesen Erfahrungshintergrund wollen die Pessach- und die Schilfmeererzählung hervortreten lassen, nicht aber Geschichtsschreibung (im heutigen Sinn) betreiben, wenngleich die behandelten Ereignisse historisch durchaus plausibel ins 13. vorchristliche Jahrhundert passen. Entscheidend sei, dass die Wahrheit der damals mit Gott gemachten Erfahrung die Dramatik der menschlichen Existenz überhaupt anspricht – das Zugehen auf den Tod, aber auch den unbedingten, hoffnungsvollen Lebenswillen – und dass sie sich für Juden und Christen in den immer wieder neu auftretenden Notsituationen so sehr bewährt hat, dass die Geschichten davon für beide Religionen schlechthin grundlegend geworden sind. Den Prozess, in dem dies geschah, stellte Prof. Sedlmeier genau und eindringlich dar: wie sich der Sinngehalt des Pessach-Festes von magischen Ursprungsritualen bis hin zur christlichen Osterliturgie wandelte, wie die Texte wohlüberlegt geformt und in immer umfassendere Zusammenhänge eingeordnet wurden.

Keine Gewalt-Rechtfertigung

Besonders hilfreich war sein betonter Hinweis darauf, dass zwar die Sprache des Exodus gewaltbesetzt sei, dass sie aber keineswegs dazu diene, irgendeine Ausübung von Gewalt durch Menschen gegen andere zu rechtfertigen, sondern im ausdrücklichen Gegenteil gerade deren Unsinnigkeit zu veranschaulichen, wenn nämlich der Pharao im Angesicht kampfloser Israeliten sich durch seine militärische Macht in den eigenen Untergang manövriert.

Am Ende großer Dank an den Vortragenden – an Ostern vielleicht nochmals dadurch, dass man die alttestamentlichen Lesungen mit neuen Ohren hören wird.

Quelle: augsburger-allgemeine.de

Bibel im Kreuzfeuer der Meinungen

Neuweiler. Einen Vortrag über die Bibel im Kreuzfeuer der Meinungen hält Pfarrer Klaus Sturm bei einem Abend der Evangelischen Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald am Dienstag, 17. November, ab 20 Uhr im Johannes-Seitz-Gemeindehaus im Teinachweg 22 in Neuweiler. Die Welt ist in sieben Tagen entstanden, Mose hat Israel durchs Meer geführt, Jesus ist Sohn einer Jungfrau, nach seinem Tod ist er auferstanden. Das Ende alles irdischen Lebens nach einem Zeitraum von 1000 Jahren wird prophezeit. So steht es in der Bibel, so wird es im Religionsunterricht gelernt, in den Gottesdiensten gepredigt.

Sturm ist theologischer Geschäftsführer der Württembergischen Bibelgesellschaft und weiß, dass die Bibel viel Stoff für Interpretationen und Streit bietet. Sturm sagt: »Ein modern denkender Mensch hat mit einem engen Schriftverständnis seine Schwierigkeiten, aber auch ein glaubender Christ, für den die ›Heilige Schrift‹ vom Heiligen Geist eingegeben und irrtumsfrei ist. Da alle Passagen der Bibel gleich heilig sind, können keine Widersprüche innerhalb der Heiligen Schrift bestehen.« »Gegensätze zwischen verschiedenen biblischen Aussagen sind nur scheinbar Gegensätze«, sagen die einen. Andere fragen, wie es mit jenen Teilen der Bibel steht, die gerade nicht von Gottes Barmherzigkeit zeugen, sondern seinen Befehl enthalten, ganze Völker auszurotten. Sturm geht in seinem Vortrag über das Schriftverständnis darauf ein, was also die Bibel ist, was sie den Menschen zu sagen hat und was sie glauben dürfen.

Ende mit dem säkularisierten Gaming: Bible Navigator X

Unglaublich aber wahr, demnächst hält Religion Einzug auf der XBox 360. Und zwar mit dem “Bible Navigator X”, nein nicht simpel “Bible Navigator” sondern “Bible Navigator X(!!!)”, wofür das X auch immer stehen mag. Mit der nur 5$(PC)/400 Microsoft Points kostenden App könnt ihr so einiges anstellen…

Und zwar die Bibel lesen, auf eurer XBox360 und ein animiertes Intro hat die App auch. “Die XBox ist nicht mehr nur säkulares Entertainment” so Aaron Linne executive Producer bei B&H Publishing. Also perfekt für alle religiösen Gamer, die keine Lust auf Bücher haben. Und wem das noch alles nicht genug ist, kann sich ja mal die Website anschauen.

Quelle: onipepper.de

Glaube in der Öffentlichkeit – Gefahr oder Segen?

Die Antwort auf das Thema des Abends wurde erst am Schluss angesprochen. Doch zuvor fand eine interessante apologetische Debatte statt. Die Vereinigten Bibelgruppen hatten am Dienstag Christen und Religionskritiker zu einem Podium an die ETH Zürich eingeladen.

Zum zweiten Mal innert acht Tagen stellten sich die Vereinigten Bibelgruppen Kritikern echter oder vermeintlicher missionarischer Aktivitäten in Schule und Öffentlichkeit. Nachdem sich ein Podium in Bern am 2. November der Kritik an frommen Lehrern gewidmet hatte, weiteten die Organisatoren des Podiums an der ETH die Fragestellung aus: «Glaube in der Öffentlichkeit – Gefahr oder Segen?» Die Diskussion führte in eine spannende Debatte über Gründe für oder gegen den christlichen Glauben.
«Problematische Denkmuster»

Der Psychologe Jürg Frick, Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich, kritisiert die Bibel, weil sie «höchst problematische Denk- und Handlungsmuster» enthalte. Auf dem Podium führte er dazu die Geschichte der (Nicht)Opferung Isaaks durch seinen Vater Abraham ins Feld. Es handle sich um eine Angst machende Geschichte, und es sei bedenklich, dass sie in Kinderbibeln erscheine.

«Gerade diese Geschichte enthält aber eine wichtige Botschaft», wandte der Religionswissenschaftler Georg Schmid ein. Sie sage nämlich aus, dass der Gott Abrahams keine Menschenopfer wollte – im Gegensatz zur damaligen Umwelt, in der oft der erstgeborene Sohn den Göttern geopfert wurde.

Wilf Gasser hatte die Geschichte als Kind schon gehört. Sie habe ihn nicht verwirrt. Entscheidend sei die Atmosphäre der Liebe und Vergebung gewesen, in der er ihm die erst im letzten Augenblick abgewendete «Opferung Isaaks» bekannt gemacht worden sei.

Für den bekennenden Atheisten Jürg Frick sind bereits Plakate mit der Bibelstelle «Vertraue auf Gott und nicht auf Menschen» gefährlich, weil sie sensiblen Menschen suggerierten, dass Menschen nicht vertrauenswürdig seien.

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Vom himmlischen Humor in der Bibel

LAHR (BZ). In der Bibel gibt es einige Beispiele für einen himmlischen Humor. Er weist den „Ernst des Lebens“ in seine Schranken und öffnet eine Tür zum Himmel. Beim Seniorennachmittag der Stifts- und Petrusgemeinde morgen, Donnerstag, um 14.30 Uhr im Gemeindehaus am Doler Platz, wird Pfarrer Thomas Abraham diesem himmlischen Humor nachgehen und zeigen, dass Christen sehr wohl etwas zu Lachen haben.

Quelle: badische-zeitung.de

Was die Bibel übers Lügen sagt

»Du sollst nicht lügen!« In den Zehn Geboten steht das nicht. Dennoch verurteilt die Bibel das Lügen.

Heilig sein wie Gott – 3. Mose 19, 2; 3. Mose 10, 3; 1. Thessalonicher 5, 23

Gott ist das Heiligste überhaupt, die Personifikation des Heiligen. Aber Gott will seine Heiligkeit nicht für sich alleine behalten, sondern Menschen daran teilhaben lassen. Die Grenze zwischen Gott und Mensch aufzulösen ist in zwei Richtungen möglich: Entweder das Göttliche kommt in die Welt (in Form Jesu Christi, »Inkarnation«) – oder der Mensch wird selbst durch seine Geisteshaltung und sein Verhalten heilig. So ist zu verstehen, dass Gott sagt: »Ich erzeige mich heilig denen, die mir nahe sind.« Dass die Menschen sich im Prozess der »Heiligung« befinden, beschreibt auch das Neue Testament. »Der Gott des Friedens heilige euch durch und durch.« (3. Mose 19, 2, 3. Mose 10, 3, 1. Thessalonicher 5, 23)

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Bibelirrtümer #10

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Bibelirrtümer

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Das Wort zum Sonntag vom 07. November

Mauern fallen

Es muss die Stille gewesen sein. Sie brachte die Mauer zum Wanken. Damals, die Mauer der uralten Stadt Jericho. Berühmt war sie für ihre uneinnehmbaren Wehranlagen, berühmt für die Rüstung ihrer Krieger, die Macht ihrer Könige. Die sollte das Volk Israel überwinden? Ein Dutzend mal ein Dutzend struppiger Nomaden aus der Wüste jenseits des Jordan?

„Sechs Tage geht einmal um die Stadt. Schweigend und still.“ So der Befehl Gottes. „Am siebten Tag umkreist sie siebenmal. Dann werden die Mauern fallen.“ Das war sein Versprechen. Und so geschah es.

Von diesem Wunder wurde lange erzählt. Und je länger erzählt wurde, desto weniger waren sich die Erzähler einig: Wessen Verdienst war es eigentlich, dass damals die Mauern von Jericho fielen? War es wegen der heiligen Posaunen? Die Priester behaupteten später, sie hätten sie ohne Unterlass geblasen? War es das grausige Kriegsgeheul, das die israelitischen Kämpfer angestimmt haben wollten? Der, der die Geschichte aufgeschrieben hat, als erster, mischt seine Wahrheit beinahe unhörbar unter diesen Streit: Das entscheidende war nicht der Lärm. Es war die Stille. Denn in der Stille findet Gott einen Weg.

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Gibt es einen Beweis dafür, dass die Bibel wahr ist?

«Manche sagen, mehr im Scherz als ernst gemeint: Die Bibel ist wahr, weil in der Bibel steht, dass sie wahr ist. Ich habe mal angefangen, das Buch zu lesen, aber mehr als das halbe Alte Testament habe ich nicht geschafft. Der Erzählstil war einfach zu anstrengend. Meine Hoffnung ist nun, dass jemand die Bibel besser kennt als ich. Aus welcher Passage kann man entnehmen, dass das, was da sonst drin steht, keine Märchen sind?»

Das, was dieser Leser anspricht, bezieht sich auf Diskussionen mit Gläubigen. Es geht darum, dass es einen Gott gibt. Warum gibt es einen Gott? Weil es in der Bibel steht. Warum wissen wir, dass das, was in der Bibel steht, wahr ist? Weil das Buch von Gott inspiriert ist.

Im Kreis argumentieren
Ein berechtigter Vorwürf, der häufig gegen die Bibel erhoben werden, lautet, dass die Christen im Kreis argumentieren. Die Anklage besagt, dass die Christen die Bibel als inspiriertes Wort Gottes beanspruchen und als Beweis für diese Behauptung eine Passage aus der Bibel zitieren, die das ausdrückt. Diese Art der Argumentation ist als Zirkelschluss bekannt. Damit kann man nichts beweisen. Der Zirkelschluss beruht darauf, dass man etwas als wahr annimmt und diese Annahme als Tatsache verwendet. Manche Christen, aber auch viele Nichtchristen, argumentieren in diesem Stil. Hinsichtlich der Bibel hat man das jedoch nicht nötig.

Statt anzunehmen, dass die Bibel das Wort Gottes ist, kann man damit beginnen, zu forschen, ob die Heilige Schrift grundsätzlich ein zuverlässiges und vertrauenswürdiges historisches Dokument ist. Das bestätigt sich, wenn man die übliche Prüfung historischer Kritik auf die Bibel anwendet. Da gibt es unendlich viel Literatur darüber. Man muss jedoch viel Zeit dafür aufwenden und viele Berichte vergleichen. Daraus entwickelt sich eine Plattform des Vertrauens. Von dort aus stellt man so vielleicht die Bibel auf die Probe.

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Pfarrer plädieren für Therapie von Homosexuellen

Märkischer Kreis. „Beunruhigt und bestürzt” über Äußerungen des evangelischen Landespräses Alfred Buß haben sich mehr als 30 westfälische Pfarrer geäußert, gut die Hälfte davon aus dem Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg.

Ihnen sind Buß Vorstellungen zu liberal, wie der Halveraner Pfarrer Christoph Dickel im Gespräch mit der WR betont. Stein des Anstoßes sind Positionen, die Buß bereits im Mai auf dem evangelischen Kirchentag in Bremen geäußert hatte.

Auf einer Veranstaltung des Zentrums „Homosexulle und Kirche” hatte der Landespräses es als Aufgabe der Kirchenleitungen gesehen, Homosexuelle vor Diffamierungen zu schützen. Der Bibel zufolge seien alle Menschen vor Gott gleich. Gottes Liebe gelten allen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Homosexualität sei weder eine Fehlentwicklung noch eine Krankheit. Der Präses hatte auf den Umgang mit Linkshändern verwiesen. Vor nicht allzu langer Zeit sei deren Veranlagung als Mangel angesehen worden, der durch Erziehung behoben werden müsse. Inzwischen würden Linkshändler akzeptiert.

Stellungnahme im Gemeindebrief bezogen

Wie in einem offenen Brief in November-Ausgabe des Gemeindebriefes „Über uns” der evangelischen Kirchengemeinde Werdohl nachzulesen ist, betonen die Unterzeichner im Blick auf gelebte Homosexualität „allerdings deutlich anderer Meinung” zu sein. „Gelebte Homosexualität entspricht nicht der Schöpfungsordnung Gottes”, wie sie in der Bibel beschrieben werde. Eine „Gleichstellung homosexueller Lebensformen mit der Ehe” können die Pfarrer und weitere Unterstützer des offenen Briefes „in keiner Weise zustimmen”. Den Vergleich der Homosexualität mit Linkshändigkeit halten sie für verzerrend und banalisierend.

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Kinder lernten eine Woche lang aus der Bibel

OBERZELL Der Traum von der Himmelsleiter ist Teil der Geschichte Jakobs (Bild), von dem in der diesjährigen Kinderbibelwoche in Oberzell erzählt wurde.

60 Kinder beschäftigten sich eine Woche mit dem Thema „Begleite mich, Gott“. Jeden Tag wurde der Weg Jakobs mit einem Schauspiel vorgestellt. Dabei lernten die Kinder, dass die Geschichten in der Bibel, in denen häufig von Neid, Streit, Angst, Vertrauen und Versöhnung die Rede ist, auch noch aktuell sind. Mit viel Spaß bastelten, malten, sangen und beteten die Kinder.

Quelle: fuldaerzeitung.de

Streit um Roman „Kain“: Gläubige wettern gegen Saramago

"Ein Katalog von Grausamkeiten" sei die Bibel, Gott rachedurstig, eifersüchtig und nicht über den Weg zu trauen, sagte der Autor. Überzeugter Kommunist und nun auch noch Ketzer: der portugiesische Autor Jose Saramago

Die Idee, Portugal und Spanien zu vereinigen, brachte José Saramago viel Ärger mit seinen Landsleuten ein. Nun polemisiert der Autor gegen Gott und Glauben – und eine Nation formiert sich gegen den „Teufel“, der einst den Literaturnobelpreis bekam.

Der Literaturnobelpreisträger José Saramago treibt seine portugiesischen Landsleute auf die Barrikaden. Bei der Vorstellung seines neuen Buches „Caim“ (Kain) startete der bald 87-Jährige dieser Tage einen sogar für ihn, den bekennenden Atheisten und Kommunisten, ungewöhnlich furiosen Rundumschlag gegen Gott, die Bibel und die Kirche.

„Ein Katalog von Grausamkeiten“ sei die Bibel, Gott rachedurstig, eifersüchtig und nicht über den Weg zu trauen, sagte der Autor. Im erzkatholischen Portugal ließ die Antwort nicht auf sich warten. Kirchenvertreter, Politiker, die einfachen Gläubigen und auch Kollegen laufen Sturm gegen die scharfen Worte.

„Dieser Mann ist der Teufel“, machte eine ältere Frau vor einem Sonntagsgottesdienst in Lissabon ihrem Ärger lauthals Luft, während Passanten nickend und mit ernsten Blicken zustimmten. In Penafiel unweit von Porto fand am Samstag ein erster Protestmarsch statt. Der frühere Kultur-Staatssekretär Sousa Lara verglich den Schriftsteller gar mit dem von Sexdramoletten und Korruptionsskanden umwitterten Silvio Berlusconi. Der sozialdemokratische Euroabgeordnete Mario David rief den Schriftsteller gar auf, „schnellstens“ die portugiesische Staatsbürgerschaft aufzugeben.

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Was nicht in der Bibel steht

Amüsantes aus den apokryphen Texten

In der Anfangszeit des Christentums gab es ein heftiges Gerangel, welche Texte Eingang in die Bibel finden und welche nicht. Warum zum Beispiel das umstrittene Thomas-Evangelium draussen blieb, darüber spricht der Degerlocher Theologe und Philosoph Joachim Reber am kommenden Dienstag um 20 Uhr im Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt, an der Reutlinger Straße 6.

Der Referent gibt einen kurzweiligen Einblick in die Bücher, die es nicht in das Neue Testament geschafft haben. In der Zeit der frühen Kirche, als das Neue Testament entstanden ist, gab es weit mehr Evangelien, Apostelgeschichten oder Briefe als die 27, die im Neuen Testament zu finden sind. Reber stellt einige besonders interessante oder amüsante davon vor und zeigt welches Bild von Jesus und vom Christentum in diesen „apokryphen“, wörtlich übersetzt verborgenen Texten gezeichnet wird.

Quelle: stuttgarter-wochenblatt.de

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Künstler zeigt in Hamburger Kirche mit Blut geschriebene Bibel

Ein umstrittenes Kunstwerk ist noch bis zum 6. November in der Kulturkirche St. Johannis in Hamburg-Altona ausgestellt.

Hamburg (kath.net/idea)
Ein umstrittenes Kunstwerk ist noch bis zum 6. November in der Kulturkirche St. Johannis in Hamburg-Altona ausgestellt. Gezeigt wird eine 1,77 Meter hohe und 1,11 Meter breite Bibel, deren Seiten meist mit Blut geschrieben sind, so der Hamburger Künstler Dieter Gerschler. Das von ihm in 24 Jahren gestaltete Buch umfasst auf 365 Seiten Texte aus dem Neuen Testament und persönliche Aufzeichnungen. Es soll nach kirchlichen Angaben die größte Bibel der Welt sein. Der Künstler begründete die Verwendung von Blut damit, dass dessen Farbe einzigartig und nicht mit üblichen Farben herstellbar sei.

Den ersten Bibelvers habe er mit seinem eigenen Blut geschrieben. Dazu habe er sich mit einer Rasierklinge in die linke Brust geschnitten. Aus medizinischen Gründen konnte Gerschler nach eigenen Angaben jedoch nicht nur eigenes Blut verwenden. Insgesamt habe er 500 Liter Tierblut vom Schlachthof und abgelaufene Blutkonserven verbraucht.
Gemeindepastor Ulrich Hentschel sagte zu dem Projekt: „Wir möchten einen Raum schaffen für eine exponierte künstlerische Auseinandersetzung mit der Bibel und der kirchlichen Tradition. Dafür ist St. Johannis mittlerweile ein bewährter Ort.“

Von einem „schaurigen Spektakel“ und „Effekthascherei“ sprach der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Nordelbischen Kirche, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), nach einem Besuch der Ausstellung gegenüber idea. Rüß: „Das Kunstwerk lenkt von der zentralen Botschaft der Versöhnung Gottes mit dieser Welt ab.“ Dabei habe das Neue Testament viel mit dem Blut Christi zur Erlösung der Menschen zu tun – „als Zeichen des neuen Bundes, als Wirklichkeit der Erlösung und des ewigen Lebens“, so der Theologe.

Dem werde das Kunstwerk nicht gerecht. Die Ausstellung wird ergänzt durch Lichtschaukästen und eine Videoproduktion. Zugang zum Gesamtkunstwerk bekommen Besucher über eine Videodokumentation. Begleitet wird die Ausstellung von Bibellesungen, Diskussionen und Musikveranstaltungen.

Verwirrter will Jesus sein

Ausweispapiere hatte er keine, lediglich eine Wohnortbescheinigung der Stadt Hamburg und eine Bibel in der Hand. Weshalb im Herbst vor 20 Jahren die Schweizer Zöllner auf der Rheinbrücke Waldshut-Koblenz einem 28-jährigen Mann die Einreise verwehrten. Und als er ihnen schilderte, zum zweiten Mal auf Erden zu weilen und von Jesus zu drei Wochen Ferien in die Schweiz geleitet worden zu sein, brachten sie ihn umgehend über die Brücke zurück und übergaben ihn ihren deutschen Kollegen. Denen erklärte der Mann, inzwischen noch einmal mit Gott gesprochen zu haben. Lasse man ihn nicht zu Fuß über die Brücke, so werde er wie Jesus über das Wasser wandeln. Sprach‘s und verschwand. Keiner konnte sich vorstellen, der 28-Jährige würde mit dieser Reiseroute tatsächlich ernst machen. Doch er versuchte es wirklich. Kurz nach Mitternacht alarmierten Passanten den Schweizer Zoll, dass hundert Meter unterhalb der Rheinbrücke ein tropfnasser Mann in Unterhosen am Ufer herumirre. Die über den Kopf gehaltene Bibel habe ihn beschützt, klärte der 28-Jährige die Schweizer Beamten auf, die ihn sofort ein zweites Mal dem deutschen Zoll übergaben. Und alle waren sich einig: Bei seiner „göttlichen Mission“ muss dem geistig verwirrten Mann ein äußerst aufmerksamer Schutzengel zur Seite gestanden haben. Ein DRK-Rettungswagen brachte den 28-Jährigen ins Waldshuter Krankenhaus. Die Odyssee des tragischen Grenzgängers endete schließlich auswärts in psychiatrischer Behandlung.

Quelle: suedkurier.de

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„Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden“

Rinteln (crs). Die Bibel kennt kein Pardon: „Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden“, sagt Jesus im Markus-Evangelium, Kapitel 10. Die Realität 2000 Jahre später aber sieht anders aus: Jede dritte, beinahe jede zweite Ehe in Deutschland scheitert. Auch in Kirchenkreisen: Landesbischöfin Margot Käßmann ist ein prominentes, aber lange nicht das einzige Beispiel. Dieser Lebenswirklichkeit trägt der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg Rechnung: Seit August verstärkt Diakonin Dietlind Quaassdorff das Team der Ehe- und Lebensberatung unter dem Dach der Diakonie. Gestern ist die 47-Jährige aus Exten mit einem Gottesdienst in St. Nikolai offiziell in ihr Amt eingeführt worden.

„Ich fand Menschen schon immer faszinierend“, sagt Dietlind Quaassdorff. Schon an ihrer Aufgabe als Diakonin habe sie die Arbeit mit Menschen als besonders bereichernd empfunden, weniger in der Gruppe als vielmehr in der direkten Eins-zu-eins-Situation: „Mit dem Einzelnen einen intensiven Weg zu gehen, sich Zeit zu nehmen für den Menschen“ – darin sieht Dietlind Quaassdorff ihre berufliche Bestimmung. Und aus diesem Grund hat sie sich, als vor Jahren ein bestehender Arbeitsvertrag auslief, sehr bewusst für die Beratungsausbildung entschieden. Drei Jahre lang ist sie am Evangelischen Zentralinstitut für Familienberatung in Berlin auf die Herausforderungen ihrer neuen Tätigkeit vorbereitet worden. Und seit August verstärkt sie die Diakonie-Arbeit in Rinteln und Stadthagen.

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Weltwoche’: Der Koran ist das mächtigste Buch

Die Bibel hat im Vergleich „sehr viel Macht verloren“ – Koran als Ganzes „ein aggressives Buch, auch wenn er moderate Sätze und lyrische Passagen enthält

Zürich (kath.net/idea)
Der Koran bleibt auf absehbare Dauer das mächtigste unter den mächtigen Büchern. So heißt es in einer Analyse des Schweizer Magazins „Die Weltwoche“ (Zürich), in der die Wirkung des heiligen Buchs der Muslime mit anderen religiösen Schriften verglichen wird. Die Lehren des Korans würden weltweit von 1,3 Milliarden Menschen befolgt. „Der Koran prosperiert, er wirkt frisch und dynamisch, seine Abdankung ist fern.“ Es gebe zwei Theorien, warum der Koran heute das brisanteste Buch der Welt sei. Die eine laute: „Seine Gesellschaft hat nicht gelernt, ohne ihn zu leben. Sie stellt ihn nicht in Frage.“ Das Buch könne demnach nichts dafür, dass es so ernst genommen werde; die Menschen hätten Schuld. Die andere Theorie besage: „Der Koran ist in sich selber ein besonders gewalttätiges Buch.“
Dem Beitrag zufolge ist der Koran als Ganzes „ein aggressives Buch, auch wenn er moderate Sätze und lyrische Passagen enthält“. Das Buch sei geprägt durch Kampfrhetorik: „Gelassenheit ist ihm fern.“

Kritik am Koran kann lebensgefährlich sein

Wer am Koran rühre, spiele mit seinem Leben. So sei in Afghanistan ein Journalist zum Tode verurteilt worden, weil er einen polemischen Artikel über den Koran aus dem Internet heruntergeladen und verteilt habe. In den Niederlanden müsse der Politiker Geert Wilders aufpassen, dass es ihm nicht ergehe wie seinem Landsmann Theo van Gogh, der wegen eines islamkritischen Films 2004 von einem fanatisierten Moslem ermordet wurde. Wilders bezeichnete den Koran in einem Kurzfilm als „Anleitung und Inspirationsquelle für Intoleranz, Mord und Terror“ sowie als „faschistoid“.

„Wer nimmt die Bibel noch als Maßstab des Handelns?“

Wie es in der „Weltwoche“ weiter heißt, habe die Bibel im Vergleich zum Koran „sehr viel Macht aufgeben müssen“. Sie habe Christi Bergpredigt zum Trotz Glaubenskriege, Kreuzzüge, die Inquisition, Ketzer- und Hexenverbrennungen gezeitigt. Doch die Zeitschrift fragt: „Wer nimmt heute die Bibel noch als Maßstab des Handelns?“ Sie stehe meist im Bücherregal und werde selten gelesen. Das jüdische Schrifttum richte sich ausschließlich an das Judentum, das keine Mission betreibe: „Es macht den Nichtjuden die Hölle nicht heiß.“

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Gott weiß, dass wir auch „Mist“ bauen

Der Text, der über dieser Woche steht, lautet: „Dies Gebot ist uns gegeben: Alle, die Gott lieben, sollen auch ihre Geschwister lieben (1. Joh. 4,21)“.

Mit den Geschwistern sind alle Menschen gemeint, mit denen man zusammenlebt. Gottesliebe und Nächstenliebe sind nicht voneinander zu trennen – dieser Grundgedanke durchzieht die Bibel von Anfang bis Ende.

Dieser Wochenspruch stammt aus dem ersten Johannesbrief, der eigentlich gar kein Brief ist, sondern eher eine sehr praktische Predigt. Die Gemeinde, wie man das auch kennt, ist zerstritten. Der Prediger weiß keinen anderen Rat mehr, als die Gemeinde zu ermahnen: Wer seine Nächsten nicht liebt, liebt auch Gott nicht, auch wenn er oder sie es noch so laut betonen. Man kann Gott nicht lieben, ohne seine Nächsten zu lieben. Liebt ihr also eure Nächsten nicht, so handelt ihr gegen Gott.

Das ist starker Tobak und wird von vielen heutzutage als „moralisch“ abgewertet. Aber man mag sich winden oder auch die Sache drehen und wenden wie man will: Der Prediger hat schlicht Recht. Das ist unsere jüdisch-christliche Überzeugung. Hier wird nicht rumgeeiert, es wird klar ausgesprochen, was auch notwendig ist. Den anderen zu übervorteilen ist Mist; ihn zu betrügen, zu hintergehen, zu mobben, zu missachten, auf die Seite zu drängen, um seine Ersparnisse zu bringen, all das ist Mist, ist nicht gottgefällig.

Es braucht die Klarheit des Gebotes oder auch Gesetzes, um sich orientieren zu können, um zu wissen und zu spüren, was gut und was böse ist, was uns also in unserem Zusammenleben hilft und was uns schadet. Insofern ist nämlich die Nächsten- und Gottesliebe immer auch eine Liebe zu uns selbst, weil nur sie die kleine Welt schafft, in der man leben mag.

Nun verstoßen wir alle immer wieder gegen dieses Gebot. Wenn von Gott gesagt wird, dass er auch die Sünder liebt, dann ist auch das wahr. Aber diese Liebe zeigt sich, wird erfahrbar und erlebbar nur dann, wenn man sich die Sünde eingestehen kann, sich zu ihr bekennt. Dass wir Menschen so menschlich sind und immer auch „Mist“ machen, weiß Gott längst. Aber Gnade walten lassen und vergeben geht doch erst, wenn auch das Unrecht eingestanden werden kann: Ich bin meinem Kind, meiner Partnerin, meinem Nächsten nicht gerecht geworden. Zu diesem Mut will die Liebe Gottes uns verhelfen.Horst Kämpfer, Pastoralpsychologe im Kirchenkreis Niendorf

Quelle: abendblatt.de

Bibelbasiertes Hinrichtungsurteil in Texas

Der 32jährige Khristian Oliver soll am 5. November in Texas hingerichtet werden. Er wurde 1999 wegen eines Mordes zum Tode verurteilt, den er während eines Einbruchs beging. Während sie über Leben oder Tod entschieden, konsultierten die Juroren Kopien der Bibel, einschließlich Texte, die die Todesstrafe unterstützen. Damit kann ihre Unbefangenheit ernsthaft in Zweifel gezogen werden. (…)

Nach dem Urteil stellte sich heraus, dass die Juroren während ihrer Urteilsfindung die Bibel konsultiert hatten. Bei einer Anhörung des Prozessgerichts im Juni 1999 rief der Verteidiger vier der Juroren in den Zeugenstand, obwohl der Richter jegliche Zeugenaussage bezüglich der Auswirkung der Bibel auf die Jury ausschloss. Die Juroren erinnerten sich daran, dass mehrere Bibeln vorrätig waren, dass farbig unterlegte Passagen herumgereicht worden waren, dass ein Juror einer Gruppe von Kollegen laut aus der Bibel vorgelesen hatte und dass der Text die Passage enthielt: „Und wenn er ihn mit einem Instrument aus Eisen schlägt, so dass er stirbt, ist er ein Mörder; der Mörder soll sicher getötet werden“. Der Richter befand, die Jury habe nicht unpassend gehandelt, was wiederum durch das Texanische Berufungsgericht aufrechterhalten wurde.

2002 interviewte ein dänischer Journalist einen fünften Juroren. Dieser sagte, dass „ungefähr 80 Prozent“ der Juroren die heilige Schrift in die Urteilsfindung eingebracht hätten“, und dass die Juroren die Bibel konsultiert hätten, „lange bevor wir überhaupt ein Urteil gefunden hatten.“ Er erzählte dem Journalisten, dass er daran glaube, „die Bibel ist Wahrheit von der ersten bis zur letzten Seite“, und wenn Zivilgesetze und biblische Gesetze in Konflikt gerieten, letztere Vorrang erhalten sollten. Er sagte, wenn ihm gesagt worden sei, er solle die Bibel nicht konsultieren, „hätte ich den Gerichtssaal verlassen.“ Er beschrieb sich selbst als Unterstützer der Todesstrafe und eine lebenslängliche Gefängnisstrafe als „Last“ für den Steuerzahler.

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Kreationismus: Klare Haltung gegen Missionierung

Kreationisten werden nicht müde zu beteuern, es gehe darum, an unseren Schulen „beide Seiten“ der Debatte zur Entstehung des Universums und des Lebens zu behandeln – die rein wissenschaftliche und die teils religiös motivierte Sicht, weil die Datenlage kein eindeutiges Urteil zuliesse.

Gerade die Vertreter des YEC (Young Earth Creationism) verschweigen, dass sie nicht wegen der vorliegenden naturwissenschaftlichen Daten, sondern trotz dieser Daten an ihrem antiken Weltbild festhalten und zwar ausschliesslich, weil die Anerkennung der vorliegenden Daten ihr religiöses Weltbild gefährden würde, zu dessen wichtigsten Prämissen die folgenden zählen:

- die Bibel wurde von Gott inspiriert und ist absolut zuverlässig (diese Prämisse wird natürlich nur primär von christlichen Vertretern des YEC gestützt).
- das Universum und alles Leben wurde vor sechs- bis maximal zehntausend Jahren erschaffen.
- der Mensch wurde von Gott als spezielle Schöpfung zu dessen Ebenbild geschaffen.
- bereits das erste Menschenpaar – Adam und Eva – hat sich Gottes Gebot widersetzt („Sündenfall“).
- alle Menschen stammen vom ersten Menschenpaar ab und haben die Sünde buchstäblich von ihnen geerbt, werden somit als Sünder geboren.
- Jesus kam als von Gottes Sohn zur Welt und starb für unsere Sünden am Kreuz – die Jungfrauenzeugung ist dazu unerlässlich, denn nur so kann Jesus von der Erbsünde ausgenommen und selber sündlos sein.
- seine leibliche Auferstehung und Himmelfahrt, seine künftige Wiederkunft, sein Gericht und eine neue, ewig währende „Welt“ garantiert den Gläubigen ewiges Leben, den Ungläubigen ewige Höllenpein

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Brief Bible Blunders — Episode #9

The ninth in a series of quick looks at biblical oddities.

Is anyone righteous? Has anyone been righteous? The various biblical authors, Yahweh, and Jesus disagree.

Biblical citations (some are a bit difficult to see on screen … sorry about that):

Matthew 1:19 (Joseph)
Luke 2:25 (Simeon)
Luke 23:50 (Joseph of Arimathea)
Matthew 13:17 (many righteous men)
Luke 1:6 (Elizabeth and Zechariah)
2 Peter 2:7 (Lot)
Job 1:1, 1:8, and 2:3 (Job)
Mark 6:20 (John the Baptist)
Hebrews 11:4 (Abel)
Genesis 6:9 (Noah)
Romans 3:10

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One Video EVERY Christian should watch!

Almost no Christians have read the Bible, an interesting irony given that it is purported to be the source of their religion.

When you do read the Bible, its like entering a mad house. The books of Moses are a bloodbath from beginning to end. The God of Moses appears to be a volcano, and worships in an orgy of blood and dismembered animals.

Then you get on to Jesus, and things really dont improve much. Jesus states that all the old laws about burning witches etc, given to Moses by God still stand, and Jesus spends most of his time healing the sick, casting out demons and preaching. The irony being that even after he gives his disciples magic powers to cast out demons, many of them still doubt that he is the son of God.

Anyway, this video just cuts out one short segment of the Bible, about witches, wizards and demons. All form part of the narrative of Jesus and God in the Bible. Remove these, and you rip out the credibility of the book on its big claims about Gods, and Sons of Gods and you reduce the Bible to merely a story book.

It is my reckoning that people can identify Harry Potter as a work of fiction. Why then should people struggle so much in identifying the Bible as a work of fiction?

The Ten Commandments

Ever wonder if The Ten Commandments were truly the divinely-inspired, foundational rules for our lives…or incomplete, semi-irrelevant rip-offs from the holy books of other cultures? We explore it (with style!).

Video von: TheThinkingAtheist

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