Die verlorenen Kinder der Franco-Diktatur

n der Zeit des Faschismus in Spanien hat die katholische Kirche 30.000 Kinder ihren linken (atheistischen) Eltern weggenommen und in Klöster und Waisenhäuser gesteckt, getauft, umbenannt und im Sinne des Faschismus erzogen. Der Historiker Ricard Vinyes hat diese Geschichte recherchiert. Einige der Kinder haben erst durch seine Forschungen Aufklärung über ihre wahre Herkunft erfahren.

Ein Beitrag bei 3sat-kulturzeit am 4.11.09

mehr dazu: http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/kulturzeit/themen/139346/index.html

Zehn Jahre Haft für Polygamisten

Raymond Jessop, links, ist eines von etwa 10.000 Mitgliedern der Sekte. (Foto: AP)

Raymond Jessop ist 38 Jahre alt. Als er seine Frau heiratet, ist sie 15. Kurz darauf wird sie schwanger. Jetzt muss das Mitglied einer texanischen Polygamisten-Sekte wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen zehn Jahre hinter Gitter.

Ein texanisches Gericht verurteilte Raymond Jessop überdies zu einer Geldstrafe von 8000 Dollar (5400 Euro), wie der US- Sender CNN meldete. Medien zufolge war das Mädchen erst 15, als es Jessop zur Frau nahm. Kurze Zeit später wurde es schwanger. Die Sekte spricht von einer „spirituellen Heirat“.

Die abtrünnige Mormonen-Sekte „Fundamentalist Church of Christ of Latter-Day Saints“ war im Frühjahr 2008 in die Schlagzeilen geraten. Die US-Behörden hatten wegen des Verdachts zahlreicher Missbrauchsfälle mehr als 400 Kinder von der Ranch der Sekte weggebracht. Nach wochenlangem Tauziehen ordnete ein Gericht die Rückkehr der Mädchen und Jungen an, weil nicht ausreichend nachgewiesen worden sei, dass sie sich in akuter Gefahr befunden hätten.

Aufgrund gefundener Dokumente strengte die Justiz allerdings Prozesse gegen ein knappes Dutzend Sektenmitglieder an. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten Fälle von Kindesmissbrauch nicht gemeldet oder seien selbst darin verwickelt. Experten zufolge gibt es rund 10.000 Anhänger der Sekte, die zumeist an der Grenze zwischen Utah und Arizona leben. Die Gruppe hatte sich von der offiziellen Mormonen-Kirche getrennt, nachdem diese 1890 die Polygamie, nach der ein Mann mehrere Frauen heiraten darf, aufgegeben hatte.

Quelle: n-tv.de

Glaube in der Öffentlichkeit – Gefahr oder Segen?

Die Antwort auf das Thema des Abends wurde erst am Schluss angesprochen. Doch zuvor fand eine interessante apologetische Debatte statt. Die Vereinigten Bibelgruppen hatten am Dienstag Christen und Religionskritiker zu einem Podium an die ETH Zürich eingeladen.

Zum zweiten Mal innert acht Tagen stellten sich die Vereinigten Bibelgruppen Kritikern echter oder vermeintlicher missionarischer Aktivitäten in Schule und Öffentlichkeit. Nachdem sich ein Podium in Bern am 2. November der Kritik an frommen Lehrern gewidmet hatte, weiteten die Organisatoren des Podiums an der ETH die Fragestellung aus: «Glaube in der Öffentlichkeit – Gefahr oder Segen?» Die Diskussion führte in eine spannende Debatte über Gründe für oder gegen den christlichen Glauben.
«Problematische Denkmuster»

Der Psychologe Jürg Frick, Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich, kritisiert die Bibel, weil sie «höchst problematische Denk- und Handlungsmuster» enthalte. Auf dem Podium führte er dazu die Geschichte der (Nicht)Opferung Isaaks durch seinen Vater Abraham ins Feld. Es handle sich um eine Angst machende Geschichte, und es sei bedenklich, dass sie in Kinderbibeln erscheine.

«Gerade diese Geschichte enthält aber eine wichtige Botschaft», wandte der Religionswissenschaftler Georg Schmid ein. Sie sage nämlich aus, dass der Gott Abrahams keine Menschenopfer wollte – im Gegensatz zur damaligen Umwelt, in der oft der erstgeborene Sohn den Göttern geopfert wurde.

Wilf Gasser hatte die Geschichte als Kind schon gehört. Sie habe ihn nicht verwirrt. Entscheidend sei die Atmosphäre der Liebe und Vergebung gewesen, in der er ihm die erst im letzten Augenblick abgewendete «Opferung Isaaks» bekannt gemacht worden sei.

Für den bekennenden Atheisten Jürg Frick sind bereits Plakate mit der Bibelstelle «Vertraue auf Gott und nicht auf Menschen» gefährlich, weil sie sensiblen Menschen suggerierten, dass Menschen nicht vertrauenswürdig seien.

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Der Feind Nummer eins, der Versucher schlechthin

Vom Teufel darf heute durchaus geredet werden: in Black-Metal-Songs oder Berichten über okkulte Praktiken, aber nur ja nicht in ernsthaften Debatten – und vor allem nicht in der Kirche! Eine Klarstellung aus Vision 2000.

Wien (kath.net/Vision 2000) Kürzlich hörte ich, wie eine alte Dame aus der Zeit des Nationalsozialismus erzählte. Sie war damals 17 und wurde von Freundinnen zu einer Veranstaltung eingeladen, bei der Hitler eine Rede hielt: „Das musst du erleben, so etwas hast du noch nie gesehen!“ Sie geht mit den Freundinnen hin und hat die Gelegenheit, ganz in der Nähe des Rednerpultes zu stehen.

Die Massen sind von Hitlers Auftritt hingerissen. Immer wieder tosender Applaus. Doch die junge Frau sieht Hitler in die Augen – und bekommt es mit der Angst zu tun. „Wird Hitler die Welt in den Abgrund stürzen?“, geht es ihr durch den Kopf. Als sie nach der Rede zu ihren Freundinnen sagt: „Ich sah nur Kälte und Hass in den Augen dieses Mannes“, wenden sich diese empört von ihr ab.

Schon damals glaubten vereinzelt Menschen – oder sie fühlten es instinktiv -, Hitler sei vom Teufel besessen oder stehe in unheimlicher Weise mit ihm in Verbindung. Diese Ansicht vertreten auch heute viele. Auch Peter Seewald hat in seinem Gespräch mit Papst Benedikt XVI. – damals noch Kardinal – diese Frage diskutiert (Gott und die Welt, DVA).

Und dieser sagt zu ihm: „Hitler war einerseits eine dämonische Gestalt… Es gibt glaubwürdige Berichte von Augenzeugen, die darauf deuten lassen, daß er eine Art von dämonischen Begegnungen hatte, daß er zitternd sagte: ,Er war wieder da’ und dergleichen.“ Für Benedikt XVI., der in besonders erleuchteter Weise über die Gabe der Unterscheidung verfügt, war Hitler eine Gestalt, die „in einer tiefen Weise in den Bereich des Dämonischen hineingehalten war“.

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Xavier Naidoo: „Gott ist meine Kraft“

Für manche ist er ein Genie, für andere ein nervraubender Pseudoprediger: Auf jeden Fall ist Xavier Naidoo einer der größten Popstars Deutschlands. KSTA sprach mit ihm über Gott, seine Texte und den Weg zu sich selbst.

Herr Naidoo, Sie spielen in der Lanxess-Arena zwei Konzerte hintereinander.

XAVIER NAIDOO: Ich genieße es, an zwei Tagen aus verschiedenen Blickwinkeln zu spielen. Bei den „Söhnen Mannheims“ sind viele energievolle junge und auch ältere Männer auf der Bühne, die die ganze Zeit Höchstleistungen bringen. Und bei mir stehe ich nur mit meinem Gitarristen Alex Auer auf der Bühne. Klar, ich gebe Vollgas, aber bei den Söhnen ist halt mehr los. Es ist einen Abend eine Band, am anderen eine Stimme.

Wie ist es für Sie, als der religiöse Popstar zu gelten?

NAIDOO: Da ich überhaupt nicht religiös bin, fühlt sich der Begriff „Religion“ wirklich furchtbar an. Ich komme aus der katholischen Kirche, aber gerade die finde ich mit am erschreckendsten. Ich glaube an Gott und das ist meine Kraft und daher singe ich da öfter drüber. Die Leute schließen meistens von Gott auf Religion oder erkennen Gott nur über Religion.

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Der Dalai Lama war’s

Von Colin Goldner

Nein, nicht Gott war’s, wie jW gestern titelte, auch nicht Papst Johannes Paul II. hat Grenzöffnung, Mauerfall und DDR-Ende ermöglicht, sondern – törööö – der Dalai Lama. »Just an dem Tag«, wie er ausdrücklich betont, »an dem Egon Krenz gestürzt wurde«, also am 6.12.1989, habe er in Berlin eine Aussichtsplattform an der Mauer bestiegen: »Als ich dort oben stand, dicht vor einem noch bemannten Wachturm, reichte mir eine alte Frau eine rote Kerze. Bewegt zündete ich sie an und hielt sie empor. Und während sich die Menschen um mich herumscharten und meine Hände berührten, betete ich, daß das Licht des Mitgefühls und des Bewußtseins die Welt erfüllen und die Finsternis der Angst und Unterdrückung vertreiben möge.« Zu gemeinsamem Gebete traf der Dalai Lama anschließend die DDR-»Oppositionellen« Ulrike Poppe, Bärbel Bohley und Marianne Birthler. Auch mit Norbert Blüm und der damaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth wurde das DDR-Ende herbeigebetet. Zudem stattete er vor 20 Jahren den Redaktionen von Bild und taz einen Besuch ab – ob dabei gebetet wurde, ist allerdings nicht überliefert.

Umso mehr verwundert, daß Seine Heiligkeit zur großen Mauerfallshow am Montag abend in Berlin nicht eingeladen war. Dieses Schicksal teilt er übrigens mit zahlreichen Bundestagsabgeordneten. Laut Jörg van Essen (FDP) soll es »großen Unmut« unter den Parlamentariern geben, weil sie nicht zu den offiziellen Veranstaltungen eingeladen waren. An einem solchen Tag hätte die Volksvertretung nicht außen vor bleiben dürfen, barmte der FDP-Politiker in der Passauer Neuen Presse. Allein, hätten die Abgeordneten wirklich so viele gute Gründe vorzuweisen wie der Dalai Lama, vor umgekippten Styroporelementen am Brandenburger Tor zu posieren? Haben sie so fleißig gebetet?

Quelle: jungewelt.de

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‘Radio Maryja’ zu Schadenersatz an Politiker verurteilt

Wegen Verunglimpfung muss der polnische Kirchensender «Radio Maryja» einem Spitzenpolitiker Schadenersatz zahlen

Warschau (kath.net/KNA) Wegen Verunglimpfung muss der polnische Kirchensender «Radio Maryja» einem Spitzenpolitiker Schadenersatz zahlen. Das Bezirksgericht im zentralpolnischen Lodz verurteilte die polnische Provinz des katholischen Redemptoristen-Ordens, der die Sendelizenz hält, zu 2.500 Euro Entschädigung, wie Medien des Landes am Dienstagabend berichteten. Geklagt hatte Parlaments-Vizepräsident Stefan Niesiolowski von der rechtsliberalen Regierungspartei Bürgerplattform (PO). Eine Stellungnahme des Senders zu dem Urteil liegt bislang nicht vor.

Ein Redemptorist hatte als Moderator einer Sendung im November 2008 unter anderem behauptet, Niesiolowski habe nach seiner Festnahme 1970 seine Kollegen von der antikommunistischen Untergrundbewegung «Ruch» verraten. Dabei berief sich der Ordensmann auf eine Publikation des staatlichen Instituts des Nationalen Gedenkens (IPN), das die Akten der ehemaligen kommunistischen Sicherheitsdienste verwaltet. Niesiolowski sagte, der Prozess habe gezeigt, dass «Radio Maryja» lüge. Die Anwältin des Ordens hatte dem Politiker vor Gericht vorgeworfen, er versuche mit der Klage die öffentliche Diskussion zu zensieren.
Das noch nicht rechtskräftige Urteil ist die erste öffentlich bekannte Niederlage des rechtskonservativen Senders vor Gericht. Er war wiederholt antisemitischer und rassistischer Aussagen beschuldigt worden. Die Staatsanwaltschaft stellte jedoch nie einen Gesetzesverstoß fest. Das Selbstkontrollgremium der Medien, der polnische Rat für Medienethik, rügte «Radio Maryja» mehrmals. Auch Bischöfe hatten sich in der Vergangenheit von der Berichterstattung des Hörfunkprogramms distanziert. Mit einem Marktanteil von 2,5 Prozent liegt der Sender auf Platz fünf in Polen.

‚Weihnachtsmannfreie Zone’ in Speyer

Der Nikolaus hat wieder „Vorfahrt“ – dafür sorgt eine neue Aktion der Katholischen Jugend in der Diözese Speyer.

Speyer (kath.net) „Der heilige Nikolaus hat nichts mit der erfundenen Reklamefigur mit roter Mütze und weißem Bommel zu tun“, sagt Katrin Naab, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Speyer. Darum hat der BDKJ in Kooperation mit dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und der Fairhandelsorganisation GEPA eine „weihnachtsmannfreie Zone – aber fair“ ausgerufen, wo dem heiligen Nikolaus wieder die „Vorfahrt“ eingeräumt wird. Dies wird auch im Logo ausgedrückt (siehe Foto).
Der „Freund der Kinder und Helfer von Menschen in Not“ rückt so wieder mehr ins Bewusstsein. Die Aktion will auch „Mut machen, die wahre Advents- und Weihnachtszeit zu entdecken, die schnell hinter der Ware Weihnacht verschwindet“, begründet Diözesanjugendseelsorger Stefan Mühl ein weiteres Anliegen der Aktion, wie das Bistum Speyer auf seiner Homepage berichtet.

Das Seelenheil der Aliens

Astrobiologie-Tagung im Vatikan: Die ersten Anfänge des Lebens – und was sich manche sonst noch fragen. Von Burkhard Jürgens (KNA).

Rom (kath.net/KNA) Das Seelenheil von Aliens gehört nicht zu den Dingen, die den Chef der Päpstlichen Sternwarte besonders umtreiben. Trotzdem wird Jose Gabriel Funes, Astronom und Jesuitenpater, immer wieder nach der Erlösung von Außerirdischen gefragt, so auch von Journalisten am Rand der Expertentagung zum Thema «Astrobiologie» im Vatikan.

Funes räumt ein, dass eventuelle Wesen in fernen Welten auch eine Bedeutung für die Theologie besäßen. Aber diese Konferenz, so der Forscher, richte den Fokus mehr auf Fragen nach den Anfängen des Lebens im Universum. Antworten scheinen in greifbarer Nähe.

Der US-Astronom Chris Impey ist überzeugt, dass schon bald ein Nachweis für Lebensformen außerhalb der Erde gelingen könnte, wenn auch vielleicht nur in Form von komplexeren Molekülen. Untersuchungsobjekte gibt es genug: Kannte man vor 15 Jahren noch keinen Planeten außerhalb des Sonnensystems, so sind es inzwischen über 400. Einige von ihnen könnten die drei magischen Zutaten für eine lebensbildende Ursuppe besitzen – Kohlenstoff, Wasser und Energie. «Es ist eine Detektivjagd, und wir kommen einer Antwort nahe», so der Forscher.

Die Frage nach den allerersten Anfängen des Lebens beschäftigt Astronomen ebenso wie Biologen, Chemiker, Geologen, oder Physiker. Doch auch wenn sich die Forschungsfelder überschneiden, sind gemeinsame Tagungen nicht eben häufig. Rund 30 Forscher aus Europa, den USA und Chile kamen nun von Freitag bis Dienstag auf Einladung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften und der Papst-Sternwarte zu einer Studienwoche in den kleinsten Kosmos der Welt, den Vatikan. Dabei ging es nicht nur um Vorgänge in den Fernen des Alls, sondern auch um die Lebensentstehung auf dem eigenen Planeten Erde.
So wird laut dem Planetenwissenschaftler Jonathan Lunine allmählich klarer, welche gewaltigen Umwälzungen die Biologie auf der Erde erlebte. Immer mehr Anzeichen sprächen dafür, dass Sauerstoff erst relativ spät begonnen habe, eine tragende Rolle in der Erdatmosphäre zu spielen. Damit, so Lunine, wurde eine komplette bis dahin entstandene Lebensform praktisch ausgelöscht – Mikroben, für die das lebensspendende Gas Gift war. Im Vergleich zu diesem Umschwung nennt der US-Forscher die gegenwärtig drohende Klimakatastrophe nur «eine kleine Störung».

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Roland Emmerich: Religion im Film „2012″

Auszug aus dem Interwiev:

Die Religion spielt in Ihrem Film beim Neuanfang der Menschheit keine Rolle mehr . . .

Emmerich: Die entscheidende Frage im Film lautet: «Was sollte man bewahren?» Die klare Antwort heißt: Moral – und Religion hilft dir dabei gar nichts!

Quelle: ]http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1119771&kat=48]

Vom himmlischen Humor in der Bibel

LAHR (BZ). In der Bibel gibt es einige Beispiele für einen himmlischen Humor. Er weist den „Ernst des Lebens“ in seine Schranken und öffnet eine Tür zum Himmel. Beim Seniorennachmittag der Stifts- und Petrusgemeinde morgen, Donnerstag, um 14.30 Uhr im Gemeindehaus am Doler Platz, wird Pfarrer Thomas Abraham diesem himmlischen Humor nachgehen und zeigen, dass Christen sehr wohl etwas zu Lachen haben.

Quelle: badische-zeitung.de

Der Mensch – Zufall der Natur oder Abbild Gottes?

BW-Vortrag von Univ. Prof. Dr. Franz Gruber (Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz, Oberösterreich) zu dem Thema

Der KBW-Vortrag von Univ. Prof. Dr. Franz Gruber zu dem Thema: „Der Mensch – Zufall der Natur oder Abbild Gottes?“ im Alpenhotel Altmünster hat Antworten auf die Fragen gegeben, die viele Menschen beschäftigen. Das Interesse des Publikums war groß. Es gab eine lange Diskussion und große Nachfrage nach den Büchern des Referenten.

Ethik des Lebens

Nach einem wissenschaftlichen Abriss, bei dem es um die Entzauberung des Menschenbildes durch Darwin, die Entzauberung des religiösen Menschenbildes (Kopernikus, S. Freud,…) und die selbstverschuldete Entmystfizierung (der brutale, tötende Mensch,…) ging, wurde der Mensch im Lichte des biblischen Glaubens als „DU Gottes“ , Partner und Abbild Gottes auf Erden definiert.

Fragen wie „Ist der Mensch nur eine Genmaschine“ Dawkins, eine „evolutionäre Katastrophe“ Wuketits, ein nur von „Wünschen und Trieben gestresster – ohne jede Freiheit“- oder aber ein „Königskind mit Würde, das geliebt werden will“, ein „mit einem Lotto-Sechser an Liebe ausgestattetes Wesen, das viel solidarischer und achtsamer sein sollte“, wurden sehr offen, respektvoll und direkt angesprochen und beantwortet. Will der Mensch individuell und sozial überleben, so muss er endlich nach einer auf die ganze Mitwelt bezogene „Ethik des Lebens“ und nicht nach einer „Moral der Ausbeutung“ leben.

Die Frage, ob der Mensch ein Geschöpf Gottes oder Produkt des Zufalles bzw.der Evolution sei, ist obsolet, da es sich dabei um zwei vollkommen verschiedene Zugänge handelt. Die naturwissenschaftliche, empirische, beobachtende Erklärung ist ihrerseits objektiv und richtig – sie kann und will aber die Antworten auf den Sinn von Leben, Krankheit, Tod,… nicht geben. Die biblisch-religiöse, also die theologische, Erklärung beantwortet nicht, wie die Welt entstand, sondern dass Gott die Erde erschuf, das heißt, unser Leben hat einen wohl-wollenden Ursprung, einen besonders im Glück und Leid sinn- stiftenden Halt und ein über des Sterben hinaus reichendes Ziel, auch das ist richtig. Zwei Wirklichkeiten. Damit wird der Mensch von dem Druck befreit, sich für eine davon entscheiden zu müssen.

Quelle: [http://www.im-salzkammergut.at/altmuenster/der_mensch_-_zufall_der__natur_oder_abbild_gottes_14636/]

Die relativen Dinosaurierhasser

Wenn T-Rex versucht, einen fast lichtschnellen Dino zu jagen. – Erstaunlicherweise verwenden Gegner der Evolutionstheorie ähnliche Argumentationsstrukturen wie Widersacher der speziellen Relativitätstheorie. Bild: Christian Gapp, 2009

Von Christian Gapp

Warum verwenden Gegner der Evolutionstheorie ähnliche Argumentationsstrukturen, wie das kleine Grüppchen derer, die die spezielle Relativitätstheorie befehden?

Diskussionen mit religiös motivierten Evolutionsgegnern sind enttäuschend unproduktiv. Daher vermeiden selbst profilierte Fürsprecher der Darwinschen Evolution wie Ulrich Kutschera öffentliche Streitgespräche mit Kreationisten. Interessanterweise verwenden Evolutionsgegner jedoch ähnliche argumentative Grundstrukturen, wie die kleine Gruppe von Kritikern der Einsteinschen Relativitätstheorie. Damit lässt sich besser verstehen, warum der Dialog sinnlos ist und wozu man seine Energien besser verwenden sollte.

Das Darwin-Jahr ist hierzulande bisher relativ ruhig verlaufen. Die Menschen besuchen die Evolutions-Ausstellungen, wie beispielsweise DARWIN und die Entstehung der Arten im traditionsreichen Museum Koenig in Bonn, ohne dass Evolutionsskeptiker Plakate von den Wänden reißen oder Interessierte am Eingang mit Pamphleten belästigen. Allerdings scheinen vor allem solche Besucher in die Museen zu kommen, die der darwinistischen Abstammungslehre nicht kritisch gegenüber stehen. So wird am Jahresende wohl das Fazit gezogen werden müssen, dass die Evolutionskritiker nicht an Boden verloren haben. Aber für diesen Pessimismus ist es vielleicht noch zu früh.

Die meisten, hartnäckigsten und verstocktesten Gegner Darwins kommen aus fundamental angehauchten christlichen und muslimischen Kreisen. Ob sie sich selbst zu den „Kreationisten“, den „Kurzzeitkreationisten“ oder den Anhängern des „Intelligent Design“ rechnen, ist aus der Sicht der Biologie nebensächlich, denn sie teilen wesentliche Kritikpunkte an der Evolutionstheorie. Dass ihnen mit naturwissenschaftlich fundierten Argumenten nicht beizukommen ist, ist evident. Die meisten lehnen naturwissenschaftliche Methoden rundweg ab oder verwenden einen bloß für Laien professionell klingenden, amateurwissenschaftlichen Jargon, so wie Wort und Wissen. Auch mit evolutionskompatiblen theologischen Positionen wird ihnen nicht beizukommen sein, weil ihre Ablehnung auf Dogmen beruht, denen liberal-theologische Ansichten genauso wesensfremd sind wie die Evolutionstheorie.

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Theologische Zoologie: «Tiere haben einen Wert auch vor Gott»

Von news.de-Redakteurin Ines Weißbach

Die Theologie irrt sich. Zumindest wenn sie sich nur mit dem Menschen beschäftigt. Rainer Hagencord will das ändern. Der Gründer des Instituts für Theologische Zoologie in Münster hat deshalb einen ganz neuen Forschungszweig geschaffen.

Können sie mit einfachen Worten erklären, worum es in der Theologischen Zoologie geht?

Hagencord: Ich bin Theologe und Biologe und habe gemerkt, dass die Erkenntnisse der Verhaltensbiologie und Evolutionsbiologie in der Theologie kaum reflektiert werden. In Fragen der Schöpfungstheologie kommen Tiere eigentlich gar nicht vor. Das steht in krassem Widerspruch zur Präsenz der Tiere in der Bibel. Denken Sie nur an die Arche Noah oder den Garten Eden. Tiere sind nicht nur Beiwerk, sondern haben einen eigenen Wert auch vor Gott. Wir gewinnen schnell Erkenntnisse über das Wesen der Tiere und der Menschen in der Verhaltens- und Evolutionsbiologie, auf der anderen Seite beschäftigen wir uns in der Theologie nur mit dem Menschen. Die Tiere sind vergessen in der Theologie, in der Rede von Gott und den Menschen sind sie irrelevant. Und das ist ein Irrtum.

Sind Sie der Erste, der bemerkt hat, dass die Tiere in der Theologie keine Rolle spielen?

Hagencord: In der Zuspitzung, die ich versuche, bin ich der erste. Schon der Begriff der Theologischen Zoologie geht auf mich zurück.

Was bedeutet Theologie des Tieres genau?

Hagencord: Was können wir von der Theologie her über das Wesen des Tieres sagen, außer dass es für den Menschen nötig ist, um sich zu ernähren oder sich zu kleiden? Das ist mein Ansatz, das herauszuarbeiten. Die Theologie des Menschen ist ja noch sehr präsent in der Gesellschaft, wenn Bischöfe etwas zur Menschenwürde sagen und zur Unantastbarkeit des Menschen. Da wird immer diese theologische Anthropologie deutlich.

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Religion und die Nahost-Politik

Ultra-orthodoxe Juden lauschen ihrem Rabbi in Jerusalem

Der Palästina-Konflikt war von Anfang an mehr als ein Kampf um Land. Religion spielt sowohl bei den Israelis als auch bei den Palästinensern eine große Rolle. Fromme Eiferer beider Seiten belasten die Verhandlungen.

„Jetzt nehmen wir das Land unserer Väter in Besitz. Nach Jahrtausenden ist es uns endlich vergönnt, mitzuerleben, wie die Verheißungen des Alten Testaments Wirklichkeit werden. Und darum muss der Siedlungsbau weitergehen. Ein Baustopp widerspräche dem religiösen Auftrag.“ So oder ähnlich klingen die Ausführungen jüdischer, meist orthodoxer Siedler in den besetzten Gebieten, nachzulesen etwa in entsprechenden Reportagen der „Jerusalem Post“. Viele orthodoxe Juden haben vor allem ein religiöses Verständnis von Israel und den Israelis. Ihre Standpunkte beziehen sie aus den Heiligen Schriften. Für private Belange ist gegen eine solche Position nichts einzuwenden. Problematisch wird sie aber, wenn mit ihr auch politische Forderungen der Gegenwart begründet werden.

Absolute Positionen

Ein solcher Standpunkt, so die in New York lehrende Historikerin Rakefet Zalashik, mache die Friedensverhandlungen ausgesprochen schwierig. Wenn sich Politik und Religion miteinander verbänden, übten beide einen stärkeren Einfluss aus, erläutert Zalashik. Sie neigten dann weniger zu politischen und diplomatischen Kompromissen und Lösungen. Die Auseinandersetzung drehe sich mit einem Mal um absolute Positionen, die keinerlei Kompromisse zuließen. Und das mache die Dinge für Verhandlungen sehr schwierig.

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Kirchen wegen Grippe ohne Weihwasser

Noch sind die Auswirkungen der Schweinegrippe auf das öffentliche Leben in Mannheim überschaubar, doch christliche Gläubige bekommen die Veränderungen jetzt schon beim Betreten der Kirche zu spüren. Wenn sie ins Weihwasserbecken fassen, bleiben ihre Hände trocken. Das Wasser ist weg. Die katholische Innenstadtgemeinde verzichtet aufs Weihwasser – wegen der Infektionsgefahr. „Wir haben im Pfarrgemeinderat diskutiert“, sagt Dekan Karl Jung, „dann haben wir entschieden, dass es sinnvoll ist, etwas zu tun“.

Am vergangenen Sonntag wurden die Neuregelungen in den Gottesdiensten verkündet. Außer dem fehlenden Weihwasser ist der Friedensgruß im Gottesdienst betroffen. Normalerweise ist es üblich, den Banknachbarn die Hand zu geben, „wir haben darauf hingewiesen, dass es ja kein Handschlag sein muss“, so Jung. Natürlich bliebe jedem selbst überlassen, ob er die Hand schütteln möchte oder nicht. Bei der Kommunion sollen die Beteiligten jetzt noch mehr auf Hygiene achten – „aber das ist sowieso schon Standard“. Eine stadtweite Regelung gebe es nicht, die könne aber noch folgen.

Ein ähnliches Bild bei den Protestanten: Zwar gibt es bisher kein einheitliches Vorgehen, sagt Kirsten de Vos von der Evangelischen Kirche Mannheim. Verschiedene Gemeinden böten beim Abendmahl, bei dem viele Gottesdienstbesucher nacheinander einen Schluck aus demselben Kelch trinken, allerdings bereits Einzelkelche an. Zudem habe eine Gemeinde den Friedensgruß auf eine mündliche Formel umgestellt. Da sich die Anfragen häuften, habe die Landeskirche eine Vorlage zum Umgang mit dem Ansteckungsrisiko im Gottesdienst angekündigt.

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Ermittlungen wegen „Frontal 21″-Beitrag eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Rheinland-Pfalz hat ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung gegen Redakteure des ZDF eingestellt. Darstellungen in dem Beitrag „Sterben für Jesus“, der in der „Frontal 21″-Ausgabe Anfang August ausgestrahlt worden war, seien strafrechtlich nicht relevant.

Das ZDF-Magazin „Frontal 21″ hatte am 4. August eine Reportage ausgestrahlt, die seitdem immer wieder für Diskussionen sorgt: Reporter hatten zum Teil mit versteckter Kamera über evangelikale Mission berichtet. Insbesondere in der Anmoderation des Beitrages wurden christliche Missionare mit Islamisten verglichen. Beide Gruppen seien bereit, für Gott zu sterben.

Scharfe Kritik an dem Beitrag übten nicht nur zahlreiche Zuschauer, auch der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sprach Anfang September in einer Stellungnahme von einem besonders markanten Beispiel für eine mediale Berichterstattung, „die notwendige Unterscheidungen vermissen lässt und sich fragwürdiger journalistischer Mittel bedient“. Und auch der Fernsehrat des ZDF übte Kritik: Die Anmoderation etwa bezeichnete das Gremium als „misslungen“.

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Auch Papst-CD von Zensur bedroht?

Papst Benedikt, der Popstar. So plant es Geffen Records, die Ende November das Album „Alma Mater (Featuring The Voice Of Pope Benedict)“ auf den Markt bringen.

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bietet die CD auf 50 Minuten Aufnahmen von Reden Benedikts XVI., unterlegt mit gregorianischen Gesängen. Dies erregt Aufsehen – nicht nur wegen der Wahl des Labels. Geffen Records war bisher bekannt für CD-Veröffentlichungen von Nirvana, Limp Bizkit, Sonic Youth oder Aerosmith. Für „Alma Mater“ („Nährende Mutter“) begibt sich die Universal-Tochter erstmals auf klassisches Terrain.

Papst für ungeschützten Geschlechtsverkehr

Die PR-Maschinerie scheint damit bereits gut angetrieben, doch in Verbindung mit dem Indizierungsfall des neuen Rammstein-Albums „Liebe Ist Für Alle Da“ könnte Benes Album in die Kritik kommen. Schließlich beanstandete die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien bei den Berlinern unter anderem, dass die Band „auf dem Song ‘Pussy’ zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr animiert“. Das Album darf ab morgen nicht mehr ausgestellt, beworben oder an Jugendliche unter 18 Jahren abgegeben werden.

Ein neuer Fall für die Bundesprüfstelle?

„Seid Förderer des Lebens, von seinem Anfang bis zu seinem natürlichen Ende.“ Dieser Satz stammt nicht etwa vom Album „Liebe Ist Für Alle Da“, sondern ist einer Rede von Benedikt XVI. entnommen, die das katholische Kirchenoberhaupt 2007 vor brasilianischen Jugendlichen hielt und damit zur Ablehnung von Verhütungsmitteln aufrief. Ein neuer Fall für die Bundesprüfstelle? Nach Meinung des Papstes ist ein Nein zur künstlichen Empfängnisverhütung auch in unserer Zeit noch „unverändert wahr“, wie er im Mai 2008 mit der Enzyklika „Humanae Vitae“ verlauten ließ. Benedikt weiter: „Zur Freiheit gehört stets (…) eine Verantwortung für den anderen, die auch Opfer einschließt.“

Opfer, damit meint The Artist Formerly Known As Ratzinger wohl die Einschränkung für Jugendliche sowie Erwachsene, wenn wegen des Kondomverbots unerwartet Kinder entstehen sollten. Nicht auf dem Album, das neben Gebeten auch das Gesangsstück „Regina Coeli“ und Reden in deutscher Sprache enthält, ist jedoch sein 2005 geäußerter Satz: „Paare handeln gegen die Natur der Liebe, wenn sie systematisch das Geschenk des Lebens ausschließen.“ Besser hätten es eigentlich auch Rammstein nicht sagen können.

Quelle: magazin.web.de

Religionskritische Poster an Universitäten

 

MASTERSHAUSEN. (hpd) Studentische Vertreter der Giordano Bruno Stiftung haben Poster für den Aushang an deutschen Universitäten entworfen. Die Exemplare der ersten Welle werden nun ausgehängt.

In intensiver Zusammenarbeit haben studentische Vertreter der Giordano Bruno Stiftung sechs verschiedene Postermotive entwickelt, die nun von Peder Iblher, Initiator und Grafiker der „Buskampagne“, grafisch umgesetzt wurden. Diese Poster werden in den nächsten Wochen in drei Wellen an verschiedenen Universitäten, unter anderem in Köln, Stuttgart, Frankfurt und Berlin, ausgehängt und sollen nicht nur eine wichtige Zielgruppe der Stiftung erreichen, sondern auch ein Gegengewicht zu religiösen Werbungen an schwarzen Brettern und Pinnwänden bilden.

Ein Motiv der ersten Welle zeigt ein Kind am Strand und eine Faktor-50-Sonnenmilch, die den Leser warnt: „Schützen Sie Ihre Kinder. Setzen Sie sie keinen religiösen Überzeugungen aus – auch nicht Ihren eigenen“. Ergänzt wird die „Werbung“ durch Zitate von Richard Dawkins und Janosch.

Das zweite Motiv der ersten Welle zeigt einen verlassenen Koffer auf einem Bahnhof. Auf dem Absperrband vor dem Koffer ist zu lesen: „Religionen fördern Hass, Gewalt und Terrorismus gegen Andersdenkende“. Zitiert wird hierzu Michael Schmidt-Salomon: „Religiöse Fundamentalisten unterliegen dem Wahn, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Deshalb kennen Sie im Umgang mit Andersdenkenden häufig nur eine Maxime: ‚Du wirst dran glauben – oder: Du wirst dran glauben!‘ Solange diese Gefahr nicht gebannt ist, zählt Religionskritik zu den vordringlichsten Aufgaben der Aufklärung.“

Zu den Bildern…

Richard Williamson legt Einspruch gegen Strafbefehl ein

Damit kommt es beim Regensburger Amtsgericht zur Hauptverhandlung – Der Piusbruderschaftsbischof könnte persönlich vorgeladen werden

München (kath.net)
Der Piusbruderschafts-Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson hat Einspruch gegen den Strafbefehl der Regensburger Justiz eingelegt. Das bestätigte der Sprecher des Amtsgerichts Regensburg, Thomas Frick, am Montag dem Bayerischen Rundfunk. Der Einspruch ist nach Angaben Fricks als „unbeschränkt“ formuliert. Damit richtet sich das ganze gegen den Vorwurf der Volksverhetzung und gegen die Höhe der Strafe. Damit steht beim Regensburger Amtsgericht die Hauptverhandlung bevor. Wann dies genau passiert, steht derzeit noch nicht fest. Möglicherweise wird Williamson zu der Verhandlung auch persönlich vorgeladen.
Richard Williamson, Bischof der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX — Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X.), hatte vor einigen Monaten bei einem Fernsehinterview gesagt, er sei überzeugt, dass es keine Gaskammern gegeben habe und dass höchstens 200.000 bis 300.000 Juden während der Nazizeit umgebracht worden seien, aber keiner davon in einer Gaskammer. Er leugnete damit den Massenmord an über sechs Millionen Juden.

 

Erst nach der Predigt darf miaut werden

Die Tiere segnet Pfarrer Stefan Krenzel lieber im Freien vor der Kirche. Nicht, dass am Ende vor lauter tierischen Attraktionen die Predigt untergeht. Nur ein Hund und einige ausgestopfte Tiere dürfen in die Kirche.

Elsdorf-Esch – Siska kann sich benehmen. Brav sitzt sie in der katholischen Pfarrkirche, muckst nicht und verfolgt aufmerksam den Gottesdienst. Die Hündin von Stephanie Krapp ist die Einzige, die in das Gotteshaus darf. Die anderen Vierbeiner warten draußen. Noch ist es Pfarrer Stephan Krentzel zu heikel, die Tore der Pfarrkirche für alle Tiere zu öffnen. Nachher hört kein Mensch mehr der Predigt zu, weil nur noch gebellt, miaut, gemaunzt und geschnüffelt wird.

Doch bei der alljährlich wiederkehrenden Tiersegnung kommen auch die Hunde, Pferde, Katzen, Kaninchen und sonstige Haustiere nicht zu kurz. Zur Segnung begibt sich der Pfarrer nämlich ins Freie. Dort pflastern Pferdeäpfel seinen Weg.

Die Messe ist sehr festlich. Das wissen die Gläubigen, die an diesem Tag zahlreich im Gotteshaus erschienen sind, zu schätzen. Das Jagdhornbläsercorps Elsdorf untermalt die andächtigen Worte mit mächtigem Geschmetter. Viele Jäger sind anwesend, denn die Messe ist dem Heiligen Hubertus gewidmet. Der ist Schutzheiliger der Jäger und Schützen – aber auch, was viele nicht wissen, der Metzger, Metallbearbeiter, Optiker und Hersteller mathematischer Geräte.

Vor dem Altar ist ein wunderschönes Herbstbild aufgebaut. Unter buntem Laub versammeln sich diverse Tiere, etwa ein Eichhörnchen, ein paar Frischlinge, ein Hermelin, eine Stockente, ein Dachs und Murmeltiere. Die sind allerdings präpariert. Die Tiere hat Reinhold Wasel zur Verfügung gestellt, der auch Jäger und Mitglied des Bläsercorps ist. „Die Menschen lieben die Hubertusmesse“, erklärt Christel Gartner von der Gemeinde. „Es ist auch besonders feierlich und schön, in einer so bunt geschmückten Kirche einmal über die Verbundenheit zwischen Menschen, Tieren und Natur nachzudenken.“

Quelle: ksta.de

13-Jährige auf Kirchengelände angegriffen

Bargteheide (dpa/lno) – Ausgerechnet auf dem Gelände einer Kirche in Bargteheide (Kreis Stormarn) ist ein 13-jähriges Mädchen von einem unbekannten Mann angegriffen und unsittlich berührt worden. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, war das Mädchen am Sonntagnachmittag gegen 17.00 Uhr nach einer Veranstaltung der Kirchengemeinde auf dem Weg zur nächsten Straße, wo sie von ihrem Vater abgeholt werden sollte. Plötzlich ergriff der Unbekannte das Mädchen von hinten, hielt ihr den Mund zu und berührte sie am Körper. Als eine Passantin den Mann und die 13-Jährige ansprach, gelang es dem Mädchen, sich zu befreien und wegzulaufen.

H1N1: Evangelische Kirche rät zur Vorsicht beim Abendmahl

Das Zombieabendmahl

Angesichts der Schweinegrippe rät die evangelische Kirche zu Vorsichtsmaßnahmen beim Abendmahl. Die Gläubigen sollten auf die Hygiene achten, forderten die Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirchen Deutschlands (VELKD) ihre Mitglieder auf. Es müsse darauf geachtet werden, dass die sogenannten Gemeinschaftskelche beim Abendmahl nach jeweils vier bis sechs Personen desinfiziert werden, sagte eine Pfarrerin. Statt aus dem Kelch zu trinken, könne man sich auch auf das Eintauchen des Brotes beschränken. Im Extremfall sei es auch möglich, wegen des H1N1-Virus beim Abendmahl ganz auf den Wein zu verzichten.

Österreich: „Das Kreuz bleibt“

Wenn der Staat religiöse Symbole verbannt, würde er für den Atheismus Partei ergreifen, meint ÖVP-Chef Josef Pröll.

Vizekanzler Josef Pröll über Religion und Politik, Mauerfall und Pogromnacht, Alfred Gusenbauer und Gio Hahn.

KURIER: Herr Vizekanzler, was halten Sie von dem Urteil des europäischen Menschenrechtsgerichtshofs, wonach es ein Grundrecht gibt, dass das Kreuz aus dem Klassenzimmer verschwindet?
Josef Pröll: Ich halte dieses Urteil für absolut verfehlt. Es ist pervers, Religionsfreiheit so zu interpretieren, dass es ein individuelles Recht für Atheisten und Religionskritiker gäbe, im öffentlichen Raum vom Anblick religiöser Symbole „befreit“ zu sein. Wenn der Staat religiöse Symbole verbannt, ist er nicht neutral, sondern nimmt Partei für den Atheismus. Das kann ich nicht akzeptieren.

Kann dieses Urteil Rechtsfolgen in Österreich haben?
Die Lage ist rechtlich eindeutig: Durch das Religionsunterrichtsgesetz und das Konkordat besteht die völkerrechtlich verankerte Pflicht, in Schulklassen mit einer Mehrheit christlicher Schüler Kreuze anzubringen. Das wird so bleiben.

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Scientologen müssen sich Tom Cruise-Filme ansehen

Ein bisschen kurios klingt es irgendwie schon: angeblich sollen die Angestellten bei Scientology sich Filme mit Tom Cruise (47) anschauen müssen – das soll ein Teil ihres Trainings sein. Als eine Art „inspirationsquelle“ soll der Star dabei dienen und ist dabei auch so ziemlich alles, was die Bediensteten zu sehen bekommen: normales Fernsehen und das Lesen von Zeitungen soll angeblich verboten sein.

„Mission Impossible“ als Inspirationsquelle? Angeblich finden alle Mitglieder Scientologys Tom Cruise geradezu brillant, behauptet nun ein Buchautor, der den Scientologen vor 15 Jahren den Rücken gekehrt hatte. Dabei sollen Auftritte, bei denen Tom sich nicht ganz von seiner besten Seite präsentiert hatte, wie zum Beispiel bei seinem Auftritt bei Oprah Winfrey, wo er hingebungsvoll und wie ein kleiner Junge auf der Couch rum hüpfte, den Mitgliedern einfach vorenthalten werden.

Ob sich der Schauspieler selbst wohl zu den bizarren Enthüllungen äußern wird? Immerhin sind ihm mehrere Seiten eines ganzen Enthüllungsbuches gewidmet, da wird er früher oder später wohl nicht um ein Statement herum kommen.

Quelle: promiflash.de

Katholische Kirche verbannt alles Italienische

ROM. (news|arse/hpd) Vergeltung für Kruzifix-Urteil: Als Reaktion auf die Entscheidung eines europäischen Gerichts, Kreuze in italienischen Schulen zu verbieten, hat die katholische Kirche Schritte unternommen, um alle italienischen Einflüsse aus ihren Lehren und Ritualen zu verbannen.

Eine Satire von Jeff Nicols

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat entschieden, dass Bilder und Skulpturen eines Mannes, der in grausamer Weise zu Tode gequält wird, nicht in Klassenräume mit kleinen italienischen Kindern gehören.

Einige Eltern in dem überwiegend katholischen Land nannten die Entscheidung beschämend und erklärten, nur die Angst davor, selbst brutal auf eine Holzplanke genagelt zu werden, bringe ihre Kinder dazu, in Erdkunde aufzupassen.

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Gott war’s

Von Arnold Schölzel

Mit Veranstaltungen der beiden größten christlichen Kirchen, Auftritten von Engeln auf Hausdächern, DDR-Bürgerrechtlern und Thomas Gottschalk feierte das offizielle Berlin am Montag sich selbst und seinen Sieg über die DDR. Am Abend fand am Brandenburger Tor ein Konzert statt, zu dem Zehntausende Besucher erwartet wurden. Zuvor sollte Polens Expräsident Lech Walesa am Reichstag den ersten von 1000 Dominosteinen aus Styropor anstoßen, die von internationalen Großbanken und Konzernen gesponsert wurden. Die umstürzenden Quader sollten die Grenzöffnung vom 9. November 1989 symbolisieren.

Deren unmittelbare Urheber in Politik und Behörden der DDR tauchten in den Einladungslisten nicht auf. Statt dessen entspann sich am Rande der Feierlichkeiten, zu denen Schulklassen für Winkspaliere beordert wurden, ein verschwörungstheoretischer Streit um jene Mächte, die seinerzeit die Öffnung der Schlagbäume veranlaßt hatten. Die knappste Erklärung lieferte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, während eines ökumenischen Gottesdienstes in der Berliner Gethsemane-Kirche. Er zitierte aus der Bibel, Psalm 18: »Mit meinem Gott überspringe ich Mauern.« Das habe den Christen in der DDR stets Zuversicht gegeben. Den Ostdeutschen attestierte er ansonsten, sie seien »auf vielfache Weise von der alten Ideologie geschädigt«.

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Kinderpornos: Pfarrer freigesprochen

RIED. Der Kinderporno-Prozess gegen einen katholischen Priester im Landesgericht Ried im Innkreis endete mit einem Freispruch. Er habe die Bilder nicht aktiv heruntergeladen.

Der Beschuldigte hatte erklärt, dass er eher zufällig auf die Fotos gestoßen sei und nicht die Absicht gehabt habe, sie abzuspeichern. Nun ergab ein Gutachten, dass keine Dateien aktiv heruntergeladen worden seien. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Bis zu zwei Jahre Haft drohten

Der Priester musste sich wegen des Vorwurfs der Vergehen der pornografischen Darstellung Minderjähriger verantworten. Auf dem Computer des Geistlichen waren Fotos von Kindern gefunden worden. Dem Vernehmen nach soll es sich um 20 bis 100 gehandelt haben. Im Fall einer Verurteilung hätten bis zu zwei Jahre Haft gedroht. Der Staatsanwalt gab keine Erklärung ab, das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.

Quelle: nachrichten.at

Falscher deutscher Priester ließ sich in Rom Geld von Gläubigen geben

Ein als Priester verkleideter Deutscher soll versucht haben, Landsleuten in Rom Geld zu entlocken. Der 34- Jährige erzählte deutschen Gläubigen auf dem Weg zum Vatikan, er sei bestohlen worden.

Er bat um Hilfe, ließ sich 300 Euro geben und versprach, die Summe per Banküberweisung zurückzuzahlen. Einige Gläubige schöpften Verdacht und alarmierten die Polizei, die den falschen Priester festnahm. Er war wegen ähnlicher Betrügereien bereits amtsbekannt.

Im September hatte sich ein Deutscher in Castel Gandolfo, der italienischen Sommerresidenz des Papstes, als Priester ausgegeben und einen Monat in einem Hotel gewohnt. Auf der Rechnung über 900 Euro blieb das Hotel sitzen, da der Mann spurlos verschwand.

Quelle: vienna.at

Musik aus dem Vatikan: Papst will Platten verkaufen

Pünktlich vor Weihnachten sorgt die katholische Kirche für Aufsehen – im Plattenladen. Der Vatikan bringt eine Musik-CD von Papst Benedikt XVI. auf den Markt. Der Gang ins Tonstudio blieb dem Kirchenoberhaupt allerdings erspart.

Rom – Bislang gehörten vor allem Rockbands wie Guns N’ Roses und Nirvana zu ihren Kunden. Nun bringt die Plattenfirma Geffen Records erstmals klassische Musik auf den Markt. Der Interpret: Papst Benedikt XVI. Auf der 50-minütigen CD „Alma Mater“ spricht das Oberhaupt der katholischen Kirche Mariengebete, dazu gibt es gregorianische Gesänge. Auf einem der acht Titel ist auch Gesang des Papstes zu hören: Benedikt XVI. singt auf Latein das bekannte Mariengebet „Regina Coeli“ („Freu dich, du Himmelskönigin“).

Die CD wird am Dienstagabend auf dem Kapitolshügel in Rom vorgestellt. Zur Pressekonferenz im Senatorenpalast werden der Bürgermeister von Rom, die drei beteiligten Komponisten sowie der Präsident der Plattenfirma erwartet. Anschließend präsentieren Sänger der Philharmonischen Akademie Rom unter der Leitung von Monsignore Pablo Colino erstmals eine etwa 20-minütige Hörprobe aus „Alma Mater“.

Ein Tonstudio musste der Papst für seine erste CD nicht betreten. Die Aufnahmen der Gebete stammen von seinen Reisen und wurden den Produzenten von Radio Vatikan zur Verfügung gestellt. Die Choräle wurden von der Philharmonischen Akadamie im Petersdom des Vatikans eingesungen, die Musik kommt vom London Philharmonic Orchestra. In Deutschland kommt die CD am 27. November in den Handel – pünktlich zum Weihnachtsgeschäft.

Quelle: spiegel-online.de